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Haltung und Mast

Schlachtrindermärkte tendieren uneinheitlich

von , am
01.02.2010

Brüssel - Die Notierungen für Schlachtrinder an den repräsentativen Märkten der Europäischen Union haben in der Woche zum 24. Januar keine klare Tendenz gezeigt.

© Werkbild

Das Preisniveau für Jungbullen der Handelsklasse R3 ermäßigte sich laut Angaben der EU-Kommission im gewogenen Mittel saisonal um 0,90 Euro oder 0,3 Prozent auf 323,99 Euro/100 kg Schlachtgewicht (SG).

Dabei fielen die Notierungen in Finnland um 3,3 Prozent. Spanien meldete ein Minus von 0,6 Prozent. Seitwärts tendierten die Notierungen in Deutschland und Österreich. In Italien legten die Notierungen für R3-Jungbullen um 0,8 Prozent zu. Polen und Dänemark registrierten Aufschläge von 1,7 Prozent beziehungsweise 3,3 Prozent. Auf dem EU-Schlachtkuhmarkt hielten die freundlichen Tendenzen auch in der zweiten Monatshälfte an. Im saisonalen Vergleich erhöhte sich der Erlös für Tiere der Handelsklasse O3 im EU-Durchschnitt um 2,24 Euro oder 1,0 Prozent auf 224,81 Euro/100 kg SG. Dabei kletterten die Notierungen in Dänemark auch in diesem Segment um mehr als 3 Prozent. Spanien und die Slowakei verzeichneten sogar Preisverbesserungen von über 5 Prozent.

In Litauen, Deutschland, Polen und Großbritannien stiegen die Notierungen für O3-Kühe um 1,4 Prozent bis 1,9 Prozent. Andererseits gaben die Preise in Irland um 0,8 Prozent nach. Italien meldete ein Minus von 2,4 Prozent. Für Schlachtfärsen der Handelsklasse R3 wurde zuletzt im Schnitt der EU-Länder 310,02 Euro/100 kg SG gezahlt, das waren 1,47 Euro oder 0,5 Prozent mehr als eine Woche zuvor. Dabei kletterten die Notierungen in Litauen, Tschechien, Polen und Dänemark um 0,9 Prozent bis 1,7 Prozent. In Italien erhöhte sich das Preisniveau um 1,8 Prozent. Seitwärts tendierten die Notierungen in Irland und Deutschland. (AgE)

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