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Aus der Wirtschaft

Schlachtrindernotierungen stabil

von , am
01.08.2011

Brüssel - An den repräsentativen EU-Märkten sind die Schlachtrindernotierungen im Mittel stabil geblieben, wobei es zu teilweise deutlichen Kursbewegungen in den einzelnen Mitgliedstaaten kam.

Die Preise für Jungbullen halten sich auf dem Niveau der Vorwoche. © Mühlhausen/landpixel
Jungbullen der Handelsklasse R3 kosteten in der Woche zum 24. Juli durchschnittlich 339,15 Euro je 100 Kilogramm Schlachtgewicht; das waren 2,01 Euro oder 0,6 Prozent mehr als in der Vorwoche. In Deutschland kletterten die Kurse um 1,5 Prozent nach oben. In Großbritannien zogen die Preise um ein Prozent an, in Polen um 0,9 Prozent. Leicht aufwärts bewegten sich die Notierungen in Irland, Italien und Frankreich.
 
Keine Veränderung gab es in Belgien. Auf der anderen Seite mussten insbesondere die niederländischen Rinderhalter Abschläge hinnehmen, und zwar in Höhe von 8,6 Prozent.

Schlachtkühe: Aufwärtstrend geht weiter

Für Schlachtkühe der Handelsklasse O3 ermittelte die EU-Kommission in der Berichtswoche einen Preis von 274,82 Euro je 100 Kilogramm Schlachtgewicht; das entsprach einem saisonalen Plus von 1,04 Euro oder 0,5 Prozent. Deutsche und österreichische Erzeuger konnten sich über ein Plus von 1,4 Prozent beziehungsweise 1,5 Prozent freuen. In Irland ging der Kurs um 1,2 Prozent nach oben. Um ein Prozent stiegen die Preise in Frankreich. Britische Tierhalter meldeten ein Plus von 0,5 Prozent. Abschläge von 1,5 Prozent gab es dagegen in Tschechien. Außerdem fielen die Notierungen in Spanien um 3,9 Prozent.

Schlachtfärsen: Steigende Notierungen

EU-Marktpreise für Rinder (Woche vom 18. bis 24. Juli 2011).
Schlachtfärsen der Handelsklasse R3 wurden in der Berichtswoche durchschnittlich für 342,65 Euro je 100 Kilogramm Schlachtgewicht gehandelt; das waren 1,12 Euro beziehungsweise 0,3 Prozent mehr als in der Vorwoche. Zu einem deutlichen Plus von 1,8 Prozent kam es dabei in Italien. In Polen stiegen die Preise um 1,9 Prozent. Über einen Aufschlag von 0,9 Prozent konnten sich deutsche und irische Viehhalter freuen. In Großbritannien erhöhten sich die Notierungen um 0,4 Prozent. Keine Veränderungen zur Vorwoche gab es in Frankreich und Belgien. Spanische Anbieter erhielten dagegen 0,5 Prozent weniger. Die Tierhalter in Portugal meldeten deutliche Kursverluste von 3,9 Prozent.
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