Login
Haltung und Mast

Schlachtrindernotierungen tendieren uneinheitlich

von , am
22.09.2009

Brüssel - Die Notierungen für Schlachtrinder an den repräsentativen Märkten der Europäischen Union haben in der Woche zum 13. September 2009 keine klare Tendenz gezeigt.

© agrarfoto.com

Das Preisniveau für Jungbullen der Handelsklasse R3 erhöhte sich laut Angaben der EU-Kommission im gewogenen Mittel saisonal um 0,37 Euro oder 0,1 Prozent auf 313,96 Euro/100 kg Schlachtgewicht (SG). Dabei legten die Notierungen in Österreich um 1,4 Prozent zu.

Spanien, Italien und Dänemark meldeten Aufschläge von jeweils rund 0,5 Prozent. Die Rindermäster in Luxemburg konnten sich über Erlösverbesserungen von 3,6 Prozent freuen. Seitwärts tendierten die Notierungen in Deutschland, Portugal und Großbritannien. Nur knapp behaupten konnten sich die Preise für R3-Jungbullen in Irland. In Frankreich ermäßigte sich das Preisniveau um 1,0 Prozent.

EU-Schlachtkuhmarkt im Fokus

Weiter bergab ging es in der Berichtswoche mit den Preisen am EU-Schlachtkuhmarkt. Für Tiere der Handelsklasse R3 wurden in der Berichtswoche durchschnittlich nur noch 223,61 Euro/100 kg SG gezahlt, das waren 3,99 Euro oder 1,8 Prozent weniger als eine Woche zuvor. Überdurchschnittliche Erlöseinbußen mussten dabei die Kuhhalter in Polen, Deutschland, den Niederlanden, Österreich und Ungarn bei Abschlägen von 2,1 Prozent bis 2,9 Prozent hinnehmen.

O3-Kühe in Finnland und Schweden teuerer

Wenig besser erging es den Milcherzeugern in Großbritannien, Frankreich und Irland, wo ein Minus von jeweils knapp 2 Prozent registriert wurde. In Italien sanken die Preise für O3-Kühe um 1,4 Prozent. Gut behaupten konnten sich dagegen die Preise in Dänemark. Zu den wenigen Gewinnern zählten die Landwirte in Finnland und Schweden, wo sich O3-Kühe um 0,8 Prozent beziehungsweise 1,2 Prozent verteuerten.

In Spanien klettern die Preise um 3,2 Prozent

Fester tendierte zuletzt der Markt für Schlachtfärsen. Für Tiere der Handelsklasse R3 meldete die EU-Kommission ein durchschnittliches Preisniveau von 307,23 Euro/100 kg SG, das waren 1,02 Euro beziehungsweise 0,3 Prozent mehr als eine Woche zuvor. Dabei kletterten die Preise in Spanien um 3,2 Prozent. Österreich meldete ein Plus von 0,7 Prozent. Andererseits gaben die Notierungen in Italien, Frankreich und Irland um 0,4 Prozent bis 0,8 Prozent nach. (AgE)

Auch interessant