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Haltung und Mast

Schlachtrinderpreise behauptet

von , am
22.08.2011

Brüssel - In der Woche zum 14. August 2011 ermittelte die Europäische Union für Jungbullen der Handelsklasse R3 einen Durchschnittspreis von 344,92 Euro pro 100 Kilogramm Schlachtgewicht.

In der Europäischen Union haben die Schlachtrinderpreise zuletzt ihr Niveau gehalten. © Eva Lechner/pixelio
Gegenüber der Vorwoche war das eine Steigerung von 0,3 Prozent oder 1,11 Euro. Getragen wurde die Entwicklung von Deutschland und Frankreich, wo die Notierungen um 1,2 Prozent beziehungsweise 0,9 Prozent nach oben kletterten. Dänemark verzeichnete sogar eine Steigerung von 3,8 Prozent.
 
Britische Bullenmäster konnten immerhin ein Plus von 0,4 Prozent erzielen. Aus Spanien wurde keine Änderung gemeldet. Italien musste Abschläge von 0,4 Prozent hinnehmen. Für die Iren gingen die Erlöse um 0,9 Prozent zurück. Polen hatte sogar ein Minus von 1,6 Prozent zu verkraften.

Schlachtkühe: Notierungen in Deutschland steigen

Die Notierungen für Schlachtkühe entwickelten sich insgesamt ähnlich wie die der Jungbullen. Durchschnittlich wurden für die Handelsklasse O3 in der Berichtswoche 280,47 Euro je 100 kg SG gezahlt; das waren 0,3 Prozent oder 0,96 Euro mehr als in der Vorwoche. Erfreulich für die Tierhalter veränderten sich die Preise vor allem in Dänemark und Italien mit einem Plus von 4,4 Prozent beziehungsweise 2,4 Prozent. In Deutschland und Frankreich stiegen die Notierungen jeweils ums 1 Prozent. Großbritannien meldete ein Plus von 0,5 Prozent. Für Österreich und Belgien ging es zumindest um 0,4 Prozent nach oben.

Schlachtfärsen: Plus von 0,4 Prozent

EU-Marktpreise für Rinder (Woche vom 8. bis 14. August 2011).
Preisabschläge von vier Prozent mussten dagegen die polnischen Tierhalter hinnehmen. Die EU-Preise für Schlachtfärsen der Handelsklasse R3 stiegen im Wochenvergleich insgesamt um 0,60 Euro oder 0,2 Prozent auf 344,62 Euro je 100 kg SG. Um 1,8 Prozent kletterten die Notierungen in Dänemark und Österreich nach oben. In Deutschland und Belgien gab es ein Plus von 0,3 Prozent beziehungsweise 0,4 Prozent. Seitwärts bewegten sich die Kurse in Italien und Irland. In Polen kosteten R3-Färsen dagegen 0,9 Prozent weniger. 
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