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Aus der Wirtschaft

Schlachtrinderpreise entwickeln sich uneinheitlich

von , am
16.01.2012

Brüssel - An den repräsentativen Märkten der Europäischen Union haben sich die Notierungen für Schlachtrinder zu Jahresbeginn in verschiedene Richtungen entwickelt.

Die Preise für Jungbullen der Handelsklasse O3 liegen mit 3,45 Euro/kg 21 Cent über dem Vorjahr. © Mühlhausen/landpixel
Das Preisniveau für Jungbullen der Handelsklasse R3 lag nach Angaben der EU-Kommission in der Woche zum 8. Januar 2012 bei 383,00 Euro je 100 Kilogramm Schlachtgewicht. Das war ein Minus von 0,15 Euro oder 0,04 Prozent im Vergleich zur Vorwoche. Im Einzelnen verlief die Entwicklung sehr unterschiedlich. So sanken die Notierungen in Deutschland um 1,3 Prozent.
 
Seitwärts tendierten die Preise in Polen. Stabile Kurse verzeichneten dagegen Frankreich und Italien. Aufschläge von 0,4 Prozent beziehungsweise 0,5 Prozent meldeten Großbritannien und Spanien. In Belgien verteuerten sich die Tiere um 0,9 Prozent. Dänische Tierhalter konnten sich sogar über ein Plus von 5,1 Prozent freuen.

Schlachtkühe in der EU teurer

EU-Marktpreise für Rinder (Woche vom 2. bis 8. Januar 2012).
Für Schlachtkühe der Handelsklasse O3 meldete die EU-Kommission einen Durchschnittspreis von 282,90 Euro je 100 Kilogramm Schlachtgewicht. Damit wurde die Vorwoche um 2,60 Euro beziehungsweise 0,9 Prozent übertroffen.
 
Getragen wurde die Entwicklung von Spanien und Dänemark, wo die Notierungen um 4,8 Prozent beziehungsweise 3,7 Prozent stiegen. In Deutschland kletterten die Kurse um 1,8 Prozent. In Polen gingen die Preise um 0,6 Prozent nach oben. Frankreich meldete dagegen auch hier keine Veränderung. Britische Tierhalter mussten Preisnachlässe von 3,2 Prozent hinnehmen.

Seitwärtstrend am Färsenmarkt

Färsen der Handelsklasse R3 verbilligten sich in der Berichtswoche um 2,57 Euro oder 0,7 Prozent auf 377,96 Euro je 100 Kilogramm Schlachtgewicht. Abschläge von 2,6 Prozent gab es dabei für spanische, von einmem Prozent für polnische Betriebe. Seitwärts tendierten die Preise in Großbritannien, Deutschland und Italien. Mit einem Plus von vier Prozent stiegen die Kurse in Dänemark gegen den allgemeinen Trend.
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