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Haltung und Mast

Schlachtrinderpreise weiter gefallen

von , am
20.06.2011

Brüssel - Die Notierungen für Schlachtrinder an den repräsentativen Märkten der Europäischen Union sind weiter rückläufig.

© Frédéric Prochasson/Fotolia
Die EU-Kommission ermittelte in der Woche bis 12. Juni 2011 für Jungbullen der Handelsklasse R3 im Durchschnitt der Mitgliedstaaten ein Preisniveau von 332,25 Euro je 100 Kilogramm Schlachtgewicht; das waren 2,59 Euro oder 0,8 Prozent weniger als in der Vorwoche. Mit einem Minus von 2,7 Prozent gingen die Notierungen in Italien deutlich nach unten.
 
Auch die Erzeuger in Irland und Großbritannien mussten Abschläge hinnehmen. Im Vergleich zur Vorwoche gaben die Preise dort um 1,3 Prozent beziehungsweise 1,7 Prozent nach. Für deutsche und dänische Landwirte sanken die Erlöse um 0,6 Prozent, in Österreich verringerten sich die Erlöse um 1,4 Prozent.

Schlachtkühe: Negativer Preistrend

Die Preise für Schlachtkühe der Handelklasse O3 gaben in der Berichtswoche um 2,19 Euro oder 0,8 Prozent auf 267,70 Euro je 100 Kilogramm Schlachtgewicht nach. Die Erlöse für irische Viehhalter fielen dabei um 3,0 Prozent kleiner aus. In Spanien sanken die Preise sogar um 3,6 Prozent, während sich die Notierungen in Großbritannien 1,1 Prozent unter Vorwochenniveau bewegten. Für deutsche Erzeuger tendierten die Preise seitwärts.

Preise für Schlachtfärsen sinken

EU-Marktpreise für Rinder (Woche vom 6. bis 12. Juni 2011).
Schlachtfärsen der Handelsklasse R3 erzielten in der Woche bis 12. Juni im EU-Durchschnitt 343,82 Euro je 100 Kilogramm Schlachtgewicht; das waren 0,21 Euro oder 0,1 Prozent weniger als in der Vorwoche. Für britische Erzeuger fielen die Preise um 1,5 Prozent, für irische um 1,1 Prozent. In Spanien gab es Abschläge von 1,0 Prozent. Um 2,3 Prozent gingen die Erlöse in Österreich zurück. Deutsche Landwirte erzielten lediglich 0,3 Prozent weniger als in der Vorwoche. In Italien legten die Notierungen mit einem Plus von 3,4 Prozent dagegen deutlich zu.
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