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Haltung und Mast

Schlachtrinderpreise kaum verändert

von , am
02.04.2012

Brüssel - An den repräsentativen Märkten der Europäischen Union hat sich der Notierungsanstieg für Schlachtrinder in der Woche zum 25. März 2012 nicht mehr fortgesetzt.

© Mühlhausen/landpixel
Das Preisniveau für Jungbullen der Handelsklasse R3 schwächte sich laut Angaben der EU-Kommission im gewogenen Mittel saisonal um 1,66 Euro oder 0,4 Prozent auf 384,73 Euro je 100 Kilogramm Schlachtgewicht ab. Dabei verringerten sich die Erlöse der Landwirte in Frankreich und Polen mit 1,6 Prozent beziehungsweise 2,0 Prozent überdurchschnittlich stark.
 
Ein Abschlag von 1,1 Prozent wurde in Großbritannien verzeichnet, während die Preise in Deutschland, Dänemark und Litauen um jeweils 0,5 Prozent nachgaben. Gut behauptet tendierten dagegen die Notierungen mit einem kleinen Plus von jeweils 0,2 Prozent in Österreich und Irland. Über Preisaufschläge konnten sich auch die Erzeuger in Italien mit 0,5 Prozent und Belgien mit 0,7 Prozent freuen.

Schlachtkuhmarkt mit Preisplus

EU-Marktpreise für Schlachtrinder.
Geringfügig aufwärts ging es in der Berichtswoche erneut mit den Notierungen am EU-Schlachtkuhmarkt: Für Tiere der Handelsklasse O3 wurden im Schnitt 304,30 Euro je 100 Kilogramm Schlachtgewicht gezahlt, das waren 0,42 Euro oder 0,1 Prozent mehr als eine Woche zuvor. In Großbritannien und Litauen stiegen die Preise um jeweils 1,2 Prozent; in Frankreich und Spanien erlösten die Verkäufer 0,3 Prozent beziehungsweise 0,5 Prozent mehr Geld.
 
Zu weitgehend unveränderten Kursen wurden Schlachtkühe in Deutschland, Italien, Belgien und Österreich abgerechnet. Um 1,5 Prozent schwächer tendierten die Notierungen in Polen; deutlicher fiel der Rückgang nur in den skandinavischen Ländern Finnland und Schweden mit 3,0 Prozent beziehungsweise 3,2 Prozent aus.

Minimale Abschläge für Schlachtfärsen

Leicht ins Minus drehte in der Berichtswoche der Markt für Schlachtfärsen. Für Tiere der Handelsklasse R3 wurden zuletzt 384,41 Euro je 100 Kilogramm Schlachtgewicht gezahlt, das waren 1,00 Euro oder 0,3 Prozent weniger als eine Woche zuvor. Dabei sanken die Preise in Italien und Polen um 1,7 Prozent bis 2,0 Prozent; in Deutschland belief sich das Minus auf 0,3 Prozent. Andererseits befestigten sich die Notierungen in Frankreich, Dänemark und Irland um 0,3 Prozent bis 0,5 Prozent. In Österreich kletterten die Preise um 1,2 Prozent.
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