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Haltung und Mast

Schlachtrinderpreise mehrheitlich stabil

von , am
14.05.2012

Brüssel - Die Notierungen für Schlachtrinder an den repräsentativen Märkten der Europäischen Union haben sich Anfang Mai nur wenig verändert.

Die Bullenpreise sollten im Herbst steigen. © Mühlhausen/landpixel
Das Preisniveau für Jungbullen der Handelsklasse R3 blieb laut Angaben der EU- Kommission in der Woche zum 6. Mai im gewogenen Mittel mit 377,48 Euro je 100 Kilogramm Schlachtgewicht nur um 0,12 Euro unter dem Vorwochenniveau. Höhere Erlöse erzielten die Bullenmäster in Frankreich und Dänemark, die sich über einen Notierungsanstieg von rund 1 Prozent freuen konnten.
 
Stärker kletterten die Preise nur in Finnland mit 1,9 Prozent und Griechenland mit 2,6 Prozent. Bescheidener fiel das Plus in Irland, Portugal und Tschechien mit jeweils 0,5 Prozent aus. Die deutschen Erzeuger dagegen mussten, ebenso wie ihre Kollegen in Österreich, Spanien und Italien etwas schwächere Preise akzeptieren; das Minus fiel mit 0,2 Prozent bis 0,5 Prozent aber moderat aus.

Feste Preistendenz für Schlachtkühe

EU-Marktpreise für Schlachtrinder.
Am EU-Schlachtkuhmarkt setzten sich die festen Preistendenzen der letzten Monate fort. Saisonal erhöhte sich der Erlös für Tiere der Handelsklasse O3 im EU-Mittel um 1,49 Euro oder 0,5 Prozent auf 310,69 Euro je 100 Kilogramm Schlachtgewicht. Dabei kletterten die Notierungen in Rumänien und Slowenien jeweils um mehr als drei Prozent; noch größer fiel das Plus in Griechenland mit 4,4 Prozent aus.
 
Für Altkühe in Frankreich, Italien und Irland war von Käufern gegenüber der Vorwoche zwischen 0,8 Prozent und 0,9 Prozent mehr Geld anzulegen, in Deutschland stieg der Preis um 0,3 Prozent. Zu den Ländern mit nachgebenden Kuhpreisen gehörte dagegen Polen mit einem Notierungsabschlag von 0,4 Prozent, der in Großbritannien und Spanien mit 0,7 Prozent beziehungsweise 0,9 Prozent etwas größer ausfiel.

Keine Schwäche bei den Schlachtfärsenpreisen

Keine Schwäche zeigten erneut die Schlachtfärsenpreise. Für Tiere der Handelsklasse R3 wurden im EU-Mittel zuletzt 387,61 Euro je 100 Kilogramm Schlachtgewicht gezahlt; das war ein minimaler Aufschlag von 0,19 Euro gegenüber der Vorwoche. Dabei legten die Notierungen in Frankreich und Deutschland zwischen 0,5 Prozent und 0,6 Prozent zu, während sie in Belgien und Österreich stabil blieben. Leichte Preisabschläge wurden für Spanien mit 0,3 Prozent und Italien mit 0,4 Prozent gemeldet.
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