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Haltung und Mast

Schlachtrinderpreise nahezu unverändert

von , am
11.07.2011

Brüssel - In der Europäischen Union haben die Notierungen für Schlachtrinder zum Monatsbeginn wenig Dynamik gezeigt.

In der Woche zum 5. Juli 2011 verminderte sich laut Angaben der EU-Kommission das Preisniveau für Jungbullen der Handelsklasse R3 gegenüber der Vorwoche im gewogenen Mittel um 1,73 Euro oder 0,5 % auf 331,45 Euro je 100 kg Schlachtgewicht (SG). Am stärksten elen die Notierungen in Dänemark und den Niederlanden bei Abschlägen von jeweils knapp 2 %. In Italien und Irland gaben die Preise um 1,4 % beziehungsweise 0,9 % nach. Seitwärts tendierten die Werte für R3-Rinder in Österreich und Portugal. Andererseits konnten sich die Werte für R3-Rinder in Deutschland gut behaupten.

Schlachtkühe treten ebenfalls auf der Stelle

Ohne Impulse blieb auch Anfang Juli der Markt für Schlachtkühe. Im gewogenen EU-Mittel erhöhte sich das Preisniveau für Tiere der Handelsklasse O3 gegenüber der Vorwoche um 43 Cent oder 0,2 % auf 267,65 Euro/100 kg SG. Dabei stiegen die Preise in den Niederlanden und Rumänien jeweils um 2,0 %. Ein leichtes Plus von jeweils rund 0,5 % wurde in Deutschland und Polen festgestellt. Andererseits sanken die Preise in Italien, Dänemark, Großbritannien und Österreich um 0,5 % bis 1,4 %.

Seitwärtsbewegung bei Schlachtfärsen

Die Notierungen für Schlachtfärsen der Handelsklasse R3 setzten zum Monatsanfang ihre Seitwärtsbewegung fort. Im Mittel der EU-Staaten errechnete die Europäische Kommission einen gewogenen Mittelwert von 340,17 Euro/100 kg SG; das waren 30 Cent oder 0,1 % mehr als eine Woche zuvor. Zu den Verlierern gehörten die Rinderhalter in Großbritannien, Schweden, Italien und Dänemark bei Abschlägen von 1,0 % bis 1,6 %. Andererseits legten die Preise in Deutschland, Ungarn und Spanien jeweils um rund 1 % zu.
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