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Haltung und Mast

Schlachtrinderpreise tendieren uneinheitlich

von , am
19.12.2011

Brüssel - Die Notierungen für Schlachtrinder haben sich an den repräsentativen Märkten der Europäischen Union zuletzt unterschiedlich entwickelt.

Die Preise für Jungbullen der Handelsklasse O3 liegen mit 3,45 Euro/kg 21 Cent über dem Vorjahr. © Mühlhausen/landpixel
In der Woche zum 11. Dezember 2011 ermittelte die EU-Kommission einen Durchschnittspreis für Jungbullen der Handelsklasse R3 von 376,31 Euro je 100 Kilogramm Schlachtgewicht. Das waren 0,77 Euro oder 0,2 Prozent weniger als in der Vorwoche. Dabei sanken die Kurse in Deutschland um 1,3 Prozent und in Italien sogar um 2,5 Prozent.
 
Seitwärts bewegten sich dagegen die Preise in Großbritannien, Dänemark und Belgien. Polen und Frankreich meldeten Aufschläge von 0,7 Prozent beziehungsweise um 0,8 Prozent. Spanische Tierhalter konnten sich über ein Plus von 1,1 Prozent freuen.

Abschläge für Schlachtkühe

Schlachtkühe der Handelsklasse O3 kosteten in der Berichtswoche 275,51 Euro je 100 Kilogramm Schlachtgewicht; imVergleich zur Vorwoche waren das 1,92 Euro oder 0,7 Prozent weniger. Dabei gab es in Großbritannien Abschläge von 0,8 Prozent. In Deutschland ging es sogar um 3,5 Prozent nach unten. Seitwärts bewegten sich die Kurse in Frankreich und Italien sowie in Belgien und Dänemark. Ein Plus von 1,2 Prozent verzeichneten dagegen die polnischen Tierhalter. Spanien konntemit Aufschlägen von 2,4 Prozent punkten.

Preise für Schlachtfärsen steigen

Eu-Marktpreise für Rinder (Woche vom 5. bis 11. Dezember 2011).
Die Preise für Schlachtfärsen der Handelsklasse R3 stiegen in der Berichtswoche um 2,38Euro oder 0,6 Prozent auf 373,56 Euro je 100 Kilogramm Schlachtgewicht. Überdurchschnittlich erhöhten sich die Notierungen in Spanien, imWochenvergleich war es ein Plus von 3,4 Prozent.
 
Die Franzosen konnten sich immerhin über Kurssteigerungen von 0,6 Prozent freuen. In Polen kletterten die Preise um 0,3 Prozent. In Belgien gab es keineVeränderungen. In Großbritannien sanken die Notierungen dagegen um 0,3 Prozent, in Deutschland um 0,6 Prozent. Abschläge von 2,4 Prozent beziehungsweise 2,5 Prozent mussten die Tierhalter in Italien und Dänemark verkraften.
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