Login
Haltung und Mast

Schlachtrinderpreise uneinheitlich

von , am
05.12.2011

Brüssel - Die Notierungen für Jungbullen, Schlachtkühe und Färsen haben sich an den repräsentativen Märkten in der Europäischen Union Ende November unterschiedlich entwickelt.

© landpixel
Für Jungbullen der Handelsklasse R3 ermittelte die EU- Kommission in der Woche zum 27. November 2011 einen Durchschnittspreis von 377,27 Euro je 100 Kilogramm Schlachtgewicht. Das waren 0,68 Euro oder 0,2 Prozent mehr als in der Vorwoche. Getragen wurde die Entwicklung von Belgien und Dänemark, wo die Kurse um 0,9 Prozent beziehungsweise 1,1 Prozent nach oben kletterten.
 
Irische Bullen verteuerten sich sogar um 1,2 Prozent. Immerhin um 0,7 Prozent stiegen die Erlöse in Österreich. Spanien meldete Aufschläge von 0,6 Prozent. Lediglich seitwärts bewegten sich indessen die Notierungen in Deutschland, Frankreich, Italien, Polen und Großbritannien. 

Preisauftrieb schwächt sich ab

EU-Marktpreise für Rinder (Woche vom 21. bis 27. November 2011).
Im Gegensatz zu den Jungbullen sanken die Preise für Schlachtkühe in der EU. Durchschnittlich wurden für Kühe der Handelsklasse O3 in der Berichtswoche 280,09 Euro je 100 Kilogramm Schlachtgewicht gezahlt; gegenüber der Vorwoche verringerte sich der Wert um 1,11 Euro oder 0,4 Prozent. Dabei kam es insbesondere in Polen zu einem deutlichen Abschlag, und zwar von 1,5 Prozent. In Italien und Österreich sanken die Erlöse um jeweils 0,9 Prozent. Leichte Einbußen von 0,3 Prozent bis 0,7 Prozent verzeichneten die Tierhalter in Frankreich, Belgien und Deutschland. Aufwärts ging es dagegen für spanische, dänische und britische Tiere, wenn auch nur um 0,1 Prozent bis 0,4 Prozent.

Uneinheitliche Tendenz

Die Preise für Schlachtfärsen der Handelsklasse R3 stiegen in der Berichtswoche um 3,37 Euro oder 0,9 Prozent auf 371,40 Euro je 100 Kilogramm Schlachtgewicht an. Spanien meldete ein Plus von 1,6 Prozent, ebenso Irland. Die italienischen Tierhalter konnten sich über ein Plus von 2,1 Prozent freuen. Um 0,6 Prozent beziehungsweise 0,7 Prozent erhöhten sich die Notierungen in Polen und Belgien. Seitwärts tendierten die Werte in Dänemark und Großbritannien. Deutsche Tierhalter mussten Einbußen von 0,9 Prozent hinnehmen.
Auch interessant