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Tierseuche

Schleswig-Holstein: Keine weiteren BHV1-Nachweise

Kühe im Stall am Futtertisch
am Montag, 08.07.2019 - 10:09 (Jetzt kommentieren)

Im Frühjahr wurde in Schleswig-Holstein die anzeige- und bekämpfungspflichtige Rinderseuche BHV1 nachgewiesen. Nun gibt das Landwirtschaftsministerium Entwarnung. Es wurden keine weiteren infizierten Tiere gefunden.

In Schleswig-Holstein im Kreis Dithmarschen wurde im Frühjar die anzeigepflichtige Rinderseuche BHV1 (Bovine Herpesvirus Typ 1) nachgewiesen. Insgesamt vier Rinderbetriebe wurden daraufhin gesperrt. Nun hat das Kieler Landwirtschaftsministerium Entwarnung gegeben.

„Bei den sich anschließenden umfassenden epidemiologischen Untersuchungen auf Antikörper gegen BHV1 in Schleswig-Holstein wurden keine weiteren infizierten Tiere gefunden“, sagte Landwirtschaftsminister Jan Philipp Albrecht. "Die Untersuchungen sind größtenteils abgeschlossen, weitere Maßnahmen sind nicht erforderlich", betont der Minister.

Das Virus führt bei Rindern zu Fieber, Lungenproblemen, verringerter Milchleistung und Aborten.

Deutschland ist weiterhin BHV1-frei

Aufgrund der BHV1-Nachweise in vier Beständen in Dithmarschen folgten umfangreiche Untersuchungen in den umliegenden Betrieben der betroffenen Bestände und in Kontaktbetrieben in ganz Schleswig-Holstein. Es wurden keine weiteren Reagenten identifiziert. Nach Angaben des Ministeriums sind die Untersuchungen weitestgehend abgeschlossen.

Seit Juni 2017 ist ganz Deutschland EU-rechtlich als frei von der Infektion mit BHV1 anerkannt. Dieser Freiheitsstatus ist durch vereinzelte Nachweise in Deutschland nicht gefährdet.

Mit Material von Ministerium für Energiewende, Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume Schleswig-Holstein

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