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Haltung und Mast

Schwächere Tendenz an den EU-Rindfleischmärkten

von , am
07.12.2009

Brüssel - An den repräsentativen Märkten der Europäischen Union haben die Notierungen für Schlachtrinder in der Woche zum 29. November 2009 zumeist leicht nachgegeben.

© agrarfoto.com

Das Preisniveau für Jungbullen der Handelsklasse R3 sank laut Angaben der EU-Kommission im gewogenen Mittel saisonal um 2,27 Euro oder 0,7 Prozent auf 316,48 Euro je 100 kg Schlachtgewicht. Ausschlaggebend war die Entwicklung in Italien mit einem Minus von 4,0 Prozent. In Schweden, Tschechien, Großbritannien und Finnland gaben die Preise um 1,1 Prozent bis 1,8 Prozent nach. Knapp behaupten konnten sich die Preise für R3-Rinder in Spanien, Polen und Irland.

Fester tendierten die Jungbullen-Preise dagegen in Deutschland, Dänemark und Österreich. Weiter abwärts ging es in der Berichtswoche am EU-Schlachtkuhmarkt. Der Preis für Tiere der Handelsklasse O3 ermäßigte sich saisonal um 1,03 Euro oder 0,5 Prozent auf 211,08 Euro pro 100 kg Schlachtgewicht. Dabei fielen die Preise in Großbritannien um 3,2 Prozent. Spanien, die Niederlande, Italien, Tschechien und Schweden meldeten Abschläge von 1,0 Prozent bis 1,3 Prozent. Leicht nach unten bewegten sich die Preise in Dänemark, Deutschland und Frankreich.

Andererseits meldeten Litauen, Luxemburg und Rumänien Aufschläge von mehr als 3 Prozent. Seitwärts tendierten in der Berichtswoche die Preise für Färsen der Handelsklasse R3 bei einer Preissteigerung von 0,45 Euro oder 0,1 Prozent auf 305,70 Euro. Zu den Gewinnern gehörten die Rinderhalter in Dänemark und Spanien, wo die Notierungen um 1,7 Prozent beziehungsweise 2,7 Prozent kletterten. In Österreich verbesserten sich die Preise aus Erzeugersicht um 0,7 Prozent. Gut behaupten konnten sich die Preise für R3-Färsen auch in Deutschland. Andererseits gaben die Notierungen in Großbritannien und Italien um 1,0 Prozent beziehungsweise 2,8 Prozent nach. (AgE)

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