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Haltung und Mast

Schwächere Tendenz an den EU-Schlachtrindermärkten

von , am
13.10.2009

Brüssel - Die Notierungen für Schlachtrinder an den repräsentativen Märkten der Europäischen Union sind in der Woche zum 4. Oktober 2009 leicht gesunken.

© agrarfoto.com

Das Preisniveau für Jungbullen der Handelsklasse R3 verringerte sich laut Angaben der EU-Kommission im gewogenen Mittel saisonal um 1,40 Euro oder 0,4 Prozent auf 312,79 Euro je 100 kg Schlachtgewicht (SG). Ausschlaggebend war die Entwicklung in Italien, wo die Preise um 2,4 Prozent fielen. In ähnlicher Größenordnung gaben die Notierungen für R3-Jungbullen in Polen und den Niederlanden nach. Litauen, Finnland und Großbritannien meldeten Abschläge von jeweils rund 1,0 Prozent.

Seitwärts tendierten die Notierungen in Österreich, Tschechien, Belgien und Deutschland. Gut behaupten konnten sich die Preise in Frankreich. In Spanien und Dänemark kletterten die Preise für R3-Rinder jeweils um rund 1 Prozent. Weiter abwärts ging es in der Berichtswoche am EU-Schlachtkuhmarkt. Für Tiere der Handelsklasse O3 wurden im Schnitt der EU-Mitgliedstaaten nur noch 218,97 Euro gezahlt, das waren 0,61 Euro oder 0,3 Prozent weniger als eine Woche zuvor. Auch in diesem Segment gehörten die Rinderhalter in Italien bei Abschlägen von 2,2 Prozent zu den Verlierern. In den Niederlanden, Dänemark und Schweden gaben die Notierungen um 1,5 Prozent bis 1,8 Prozent nach.

Deutschland meldete ein Minus von 0,4 Prozent. Andererseits kletterten die Preise für O3-Kühe in Österreich um 2,7 Prozent. In Rumänien wurden sogar Aufschläge von 5,4 Prozent registriert. Wenig dynamisch zeigte sich zuletzt der Markt für Schlachtfärsen. Tiere der Handelsklasse R3 erzielten im EU-Mittel in der Woche zum 4. Oktober einen Preis von 308,60 Euro/100 kg, das waren 0,12 Euro mehr als eine Woche zuvor. Dabei legten die Notierungen in Italien um 3,3 Prozent zu. In anderen maßgeblichen Erzeugerländern bewegten sich die Preisveränderungen in engen Bahnen. In Deutschland konnten sich die Notierungen gut behaupten. In Frankreich sanken die Preise für R3-Färsen hingegen leicht. In Österreich fielen die Notierungen um 1,1 Prozent. In Dänemark und Polen mussten die Rinderhalten jeweils Abschläge von rund 2,0 Prozent hinnehmen. (AgE)

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