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Haltung und Mast

Schweiz: Neuer Tuberkulose-Fall aufgetreten

von , am
30.11.2013

Frauenfeld - In der Nordost-Schweiz ist ein neuer Fall von Rinder-Tuberkulose bekannt worden. Das betroffene Tier aus dem Kanton Thurgau wurde eingeschläfert, der Hof steht unter Quarantäne.

Der Preis für Schlachtkühe ist vergangene Woche um bis zu 5 Cent gefallen. © Petra Kress/pixelio
Wie das "St. Galler Tagblatt" auf seinem Online-Portal meldet, steht der landwirtschaftliche Betrieb, bei dem die Rinder-Tuberkulose nachgewiesen wurde, bereits seit Ende Oktober unter Quarantäne und er bleibt voraussichtlich noch bis mindestens 10. Dezember gesperrt.
 
Die Tierseuche sei durch Blut- und Hauttests nachgewiesen worden. Nach der Tötung des erkrankten Tieres wurden auch die übrigen drei Rinder des Betriebs getestet. "Dabei konnte kein weiterer Fall der Krankheit nachgewiesen werden", heißt es in der Meldung weiter. Das betroffene Tier sei am 29. Juli aus dem Rheintal auf den Hof gekommen.

42 Tage Quarantäne

Das schweizer Gesetz sieht vor, dass ein von TBC betroffener Hof nach der Tötung der Tiere für  mindestens 42 Tagen unter Quarantäne stehen muss. "Wenn nach Ablauf dieser Zeit bei einem Nachtest weiterhin kein Fall von Rindertuberkulose aufgetreten ist, wird die Quarantäne wieder aufgehoben", meldet das Tagblatt.
 
Gegenwärtig gebe es mehrere Fälle der Tierkrankheit in der Ostschweiz, der Kanton Thurgau sei gemäss dem zuständigen Kantonstierarzt aber nur am Rand davon betroffen. Es brauche jedoch weitere Untersuchungen. Bis jetzt seien ein paar Dutzend Tiere getestet worden.
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