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Kuhmonitoring

Sensor im Pansen: Die Kuh wird digital

dropnostix/Eva Eckinger/agrarheute
am
12.07.2016

Ein junges Unternehmen aus Deutschland entwickelt gerade eine Online-Gesundheitskarte für Kühe. Das Kuhmonitoring soll mit einem Pansen-Sensor erfolgen.

Die junge Start-Up Firma dropnostix stammt aus Potsdam und arbeitet gerade an einem Online-Kuhmonitoring-System. Es soll Milcherzeugungsbetrieben helfen, die Zahl der krankheitsbedingten Abgänge zu reduzieren, erklärt das Unternehmen auf seiner Homepage.

Die Tierbeobachtung und Gesundheitskontrolle können so auf einfach Weise automatisiert - oder anders ausgedrückt - digitalisiert werden.

Krankheiten früher erkennen

Ziel der Entwicklung ist es laut dropnostix, Krankheiten und produktionsrelevante Ereignisse früher zu erkennen und entsprechende Maßnahmen gezielter einleiten zu können. Die digitale Gesundheitskarte basiert auf einem in den Pansen der Kuh zum dauerhaften Verbleib eingeführten Pansen-Sensor.

Kuhmonitoring mit Pansen-Sensor

Der Pansen-Sensor ermittelt kontinuierlich alle zur Beurteilung des Gesundheitszustandes des Tieres erforderlichen Daten, speichert diese und stellt sie Ihnen, sowie Ihren Fachkräften im Betrieb übersichtlich zur Verfügung, erklärt das Unternehmen.

Diese Daten umfassen Vitalwerte wie die Pansenmotilität, die Körpertemperatur und die Bewegungsaktivität der Kuh. Damit sei man stets über den Gesundheitszustand informiert.

Mehr Tierwohl und exakte Brunsterkennung

Sobald Abweichungen, zum Beispiel der Widerkauaktivität oder der Körpertemperatur (Fieber), auftreten, werde der Herdenmanager informiert. Neben der Verbesserung des Gesundheitszustandes ermögliche das Monitoring-System zudem eine genaue Brunsterkennung, wie dropnostix angibt. Über die Kosten für den Landwirt ist aktuell noch nichts bekannt.

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