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Milchproduktion

Sommerhitze drosselt Milchproduktion

von , am
03.08.2013

Berlin - Die hohen Temperaturen und ein verminderter Grasaufwuchs wegen des geringen Niederschlags sorgen für eine rückläufige Milchanlieferung an die Molkereien, teilt der DBV mit.

Der österreichische Bauernbund hat die Supermarktkette Zielpunkt wegen niedriger Milchpreise angezeigt. © Thommy Weiss/pixelio
Ein niedrigeres Milchaufkommen entspricht zwar dem saisonalen Verlauf, in diesem Sommer sei es aber stärker ausgeprägt als sonst üblich. Der Deutsche Bauernverband (DBV) geht davon aus, dass die Milchanlieferung an die Molkereien in den nächsten Wochen auch nicht wesentlich höher sein wird. Wegen der sommerlichen Wärme sind es zurzeit zwei bis drei Kilogramm Milch pro Kuh weniger. Wegen der Trockenheit auf einigen Almen im Süden Deutschlands hat es bereits Almumtriebe gegeben.
 

Auswirkungen regional unterschiedlich

Die Futtergewinnung stellt sich regional sehr unterschiedlich dar. Der DBV betont, dass trotz der Hitzewellen deutliche Standortunterschiede je nach Wasserverfügbarkeit beim Grünland und auch beim Silomais erkennbar sind. Ob sich die Ernte des Silomais im Herbst noch ins Positive wendet, wird in hohem Maße von den Niederschlägen der nächsten Wochen abhängen. In der Stallhaltung sorgen die Milchbauern mit Ventilatoren für eine ausreichende Frischluftzufuhr. Da sich der Wasserbedarf einer Kuh bei dieser Hitze auf über 120 bis 150 Liter verdoppeln oder sogar verdreifachen kann, müssen die Bauern zudem für ausreichend Tränkwasser sorgen.
 
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