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Rindermarkt

Starker Preisanstieg bei Jungbullen

Dr. Olaf Zinke/agrarmanager/Bernadette Schweiger/agrarheute
am
13.11.2015

Die Bullenpreise steigen Mitte November kräftig weiter. Grund sind wachsende Exporte und eine gute Nachfrage nach Rindfleisch.

Eine gute Nachfrage am europäischen Binnenmarkt sorgt laut Agrarexperten Dr. Olaf Zinke für ein knappes Angebot an Rindfleisch. Die guten Exportmöglichkeiten, insbesondere in die Türkei sorgen für einen deutlichen Preisanstieg.

Bullenpreise steigen immer schneller

Im Bundesmittel wurden folgende Preise für Jungbullen in der Woche bis zum 8. November erzielt: 

  • Handelsklasse R3: 3,88 Euro kg SG
  • Handelsklasse O3:  3,54 Euro/kg
  • U3-Bullen: 3,95 Euro/kg

Kuhpreise bewegen sich seitwärts

Die Preise für Schlachtkühe haben sich in der Woche bis zum 8. November nicht verändert. In der aktuellen Woche erhielten Lanwirte folgende Preise:

  • Handelsklasse R3: 3,01 Euro/kg SG
  • Handelsklasse O3: 2,75 Euro/kg SG
  • P2-Kühe:  2,07 Euro/kg SG

Färsenpreise erneut uneinheitlich

Die Preise für Schlachtfärsen haben in der Woche bis zum 8. November im oberen und mittleren Qualitätssegment nachgegeben und für die schwächere Qualitäten zugelegt.

  • Handelsklasse R3: 3,60 Euro/kg SG
  • Handelsklasse O3: 2,80 Euro/kg #sg
  • Handelsklasse U3: 3,64 Euro/kg SG

 

Steigende Schlachtzahlen

Die Zahl der geschlachteten Jungbullen nahm nach den vorläufigen Daten der meldepflichtigen Schlachtbetriebe in der Woche bis zum 8. November um 2,9 % auf  22.399 Tiere zu. Die Zahl der geschlachteten Kühe nahm um 7,8 % auf 22.582 Tiere zu und die Zahl der geschlachteten Färsen um 0,8 % auf 7.930 Tiere.

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