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Stroh nicht nur für die Kälber-TMR

Kälber füttern
am Mittwoch, 15.12.2021 - 05:00

Stroh kann nicht nur Rationen verdünnen oder Struktur hineinbringen, sondern es lässt sich auch als Mischung mit Konzentratfutter einsetzen. Das bekannteste Beispiel hierfür ist die Kälber-TMR, doch es gibt weitere Einsatzmöglichkeiten.

Dass sich mit Stroh und Konzentratfutter vollwertige Rationen gestalten lassen, weiß man spätestens, seitdem die Kälber-TMR oder das Kälbermüsli als Ergänzungsfutter von Tränkekälber und danach als Alleinfutter zum Einsatz kommt. Hier hat es sich als eines der sichersten und effektivsten Verfahren in der Kälberaufzucht etabliert.

Doch Stroh-Konzentrat-Gemische lassen sich auch bei Milchkühen und Mastbullen einsetzen. Im Gegensatz zur
Kälber-TMR, gibt es hier jedoch bisher kaum Erfahrungen mit Fertigfuttermitteln (Stroh-Konzentrat-Gemische) als Alleinfutter.

So kommen solche Gemische häufig als Teilfertigfutter in Kombination mit Grünfutter oder Silagen zum Einsatz. Je nach Milchleistung, Futtervorlage und verwendetem Grobfutter lassen sich entsprechende Mischungen ableiten.

Milchkühe: Stroh-Konzentrat-Gemisch mit Gras- und Maissilage

Der Strohanteil solcher Mischungen kann zwischen 20 und 60 Prozent liegen. Das Stroh sollte jedoch immer in einer Teilchengröße zwischen 2 bis 4 cm vorliegen. Um leichtlösliche, schnell verfügbare Kohlenhydrate und Stickstoffverbindungen in die Ration zu bekommen, bieten sich Rübenprodukte und Harnstoff an. 

Trockenstehende Kühe können mit einem Stroh-Konzentrat-Gemisch einphasig gefüttert werden. Dabei hat sich der Einsatz von Maissilage bewährt. Die Mischung  wird mit 15 kg Maisilage (30 Prozent Trockensubstanz) vorgelegt. Von diesem Futter nehmen die Tiere täglich im Schnitt 13,5 bis 14 kg Trockenmasse während der gesamten Trockenstehperiode auf.

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