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Milchproduktion

TBC: Untersuchung bei Alpvieh empfohlen

von , am
11.09.2013

Das Landratsamt Ostallgäu rät allen Betrieben deren Rinder auf Alpweiden in Risikogebieten gesömmert haben zu einer Tuberkuloseuntersuchung der Tiere.

Bald kehren die Jungrinder von den Alpen zurück. © fottoo/fotolia.com
Laut Landratsamt Ostallgäu ist das Thema Rinder-Tuberkulose immer noch präsent. Daher wird eine Untersuchung der Tiere die den Sommer in Risikogebiete in Ostallgäu, Oberallgäu und Österreich verbracht haben empfohlen. "Wir wollen das Risiko in Sachen TBC weiterhin so klein wie möglich halten", sagte Landrat Johann Fleschhut in einer Gesprächsrunde mit Vertretern von Landwirtschaft und Behörden.
 
 

Untersuchung vom Alter unabhängig

Der Verdacht einer gegenseitigen Ansteckung von Rotwild und Alpvieh stehe nach wie vor im Raum. Zwar wurde in keiner der im Jahr 2013 im Ostallgäu entnommenen Rotwild-Proben TBC festgestellt. Trotzdem gilt die Untersuchungsempfehlung vorsorglich auch für Alp- und Gemeinschaftsweiden in den Gemeinden Pfronten, Nesselwang, Füssen, Halblech und Schwangau. In allen anderen Gebieten steht es den Landwirten frei, das Alpvieh untersuchen zu lassen.
 
Die Untersuchung der zurückkehrenden Alptiere ist Teil des Untersuchungsprogramms "Rindertuberkulose in den Landkreisen der Alpenkette", dessen Kosten der Freistaat Bayern trägt. Aufgrund der Inkubationszeit der TBC kann mit der Untersuchung der Tiere jedoch frühestens in acht Wochen begonnen werden. 

Milchvieh treiben ohne Stress

 
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