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Österreich

TBC-Verdacht bei Bauerhofkind bestätigt

Fleckvieh
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Wiebke Herrmann, agrarheute
am
28.03.2018

Ein Kind in Österreich sollte sich Ende Februar auf dem elterlichen Hof mit Tuberkulose infiziert haben. Nun wurde dieser Verdacht bestätigt.

Der Nachweis dauerte rund vier Wochen: Ende Februar kam der Verdacht auf, dass sich ein Kind auf dem elterlichen Bauernhof in Österreich mit Tuberkulose infiziert haben könnte. Bei der ersten Untersuchung konnten die Mykobakterien, die Tuberkulose auslösen, noch nicht nachgewiesen werden. Nun haben Labortests den Verdacht jedoch bestätigt. Das berichtet die staatliche Österreichische Gesundheitsagentur AGES. Das Kind wurde bereits nach dem ersten Verdacht vorsorglich behandelt und es gehe ihm gut.

Rinder als Infektionsquelle für TBC

Als Infektionsquelle gilt die Rinderhaltung des Betriebes. Die Tiere wurden wenige Wochen vor dem Verdacht positiv auf TBC getestet und gekeult. Wo sich jedoch die Tiere mit dem Erreger infiziert haben ist bisher noch unklar. Es wird jedoch ein Zusammenhang mit den Tuberkuloseproblemen bei Rotwild im Grenzgebiet zwischen Österreich und der Schweiz gesehen. Ein Test des AGES auf den Gen-Stamm des Bakteriums soll nun Klarheit.

Mit Material von wir-sind-tierarzt.de / AGES
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