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Aus der Wirtschaft

Tierquälerei: Australien stoppt Rinderexporte nach Ägypten

von , am
07.05.2013

Australien hat die Ausfuhr von Lebendrindern nach Ägypten gestoppt. Zuvor war Filmmaterial über tierquälerisches Verhalten in ägyptischen Schlachthäusern aufgetaucht.

Die Amerikaner bleiben nach Brasilien, Indien und Australien die Nummer 4 unter den TOP-Exporteuren bei Rindfleisch. © ALCE/fotolia.com
Australien hat die Ausfuhren von Lebendrindern nach Ägypten gestoppt, nachdem Filmmaterial über tierquälerisches Verhalten in ägyptischen Schlachthäusern aufgetaucht war.
 
Die australischen Exporteure stoppten die Ausfuhren freiwillig, weil ein Video einer Tierschutzorganisation zeigt, wie in zwei ägyptischen Schlachthöfen Tiere brutal und nicht fachmässig geschlachtet wurden, wie Agra-Europe schreibt.

Vorfälle werden untersucht

Das australische Agrarministerium hat zusammen mit den ägyptischen Behörden eine sofortige Untersuchung der Vorfälle angeordnet.
 
Der australische Bauernverband und der Dachverband der Lebensexporteure forderte die Regierung zudem auf, den Handel mit Ägypten vollständig in das Lieferketten-Sicherheitssystem zu integrieren. Dieses war im Jahr 2011 ausgebaut worden, nachdem es in Schlachthöfen in Indonesien zu massiven Fällen von Tierquälerei gekommen war.
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