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Tierwohl: Fördersätze und Maßnahmen der Bundesländer

Rinder auf der Weide
am Sonntag, 28.08.2022 - 07:00

Landwirte und Verbraucher wollen gute Haltungsbedingungen für Tiere. Einige Bundesländer fördern bereits die Haltung auf der Weide und auf Stroh. Eine Übersicht über Rahmenbedingungen und Förderprogramme liefert unser Beitrag.

Die Politik lässt sich die Förderung des Tierwohls etwas kosten. Doch es ist ein Dickkicht aus Vorgaben, Ausnahmen, gespickt mit Stolpersteinen. Wer sich durch den Dschungel der Förderprogramme kämpft, merkt schnell, wie viele Unterschiede es zwischen den Bundesländern gibt. Die kleinste Hürde ist noch, dass sich der Betrieb in dem Bundesland befinden muss, in dem die Förderung beantragt wird. Derzeit fördern beispielsweise acht Bundesländer die Weide- oder Sommerweidehaltung bei rinderhaltenden Betrieben.

Fördersatz für Tierwohl unterscheidet sich stark

Für mehr Tierwohl im Stall setzen Sachsen und Nordrhein-Westfalen nicht nur auf die sogenannte Weideprämie, sondern fördern zusätzlich verschiedene Haltungsverfahren im Stall. Sachsen etwa gibt Geld für die Stallhaltung bei Mutterkühen; der Fördersatz liegt bei derzeit 71 Euro je Großvieheinheit (GVE). Jedem Tier müssen hier mindestens 6 m² Platz zur Verfügung stehen.

In Nordrhein-Westfalen können sich Landwirte verschiedene Haltungsverfahren auf Stroh fördern lassen. Dazu gehören nicht nur Milch- und Mutterkühe, sondern auch die Bullen-, Färsen- und Rindermast. Der Fördersatz unterscheidet sich teilweise stark. Mutterkühe erhalten derzeit einen Fördersatz von 55 Euro/GVE und bei Mastbullen sind es 280 Euro/GVE. Es lohnt sich für den Betrieb, den Pfad durch den Förderdschungel zu kennen.

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