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Abfallproblem

Tödliche Gefahr: Kühe starben an Müll im Futter

Colaflasche im Gras
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Eva Eckinger, agrarheute
am
26.02.2018

Gedankenlos weggeworfener Abfall auf Feldern und Wiesen wird zur tödlichen Gefahr für Tiere. In Hessen starben bereits mehrere Kühe an kleingehäckseltem Müll im Futter.

Wie die Hessische Niedersächsische Allgemeine (HNA) meldet, sind im Altkreis Melsungen in Hessen mehrere Kühe an Müll im Tierfutter gestorben. Besonders Flaschen und Dosen, die gedankenlos auf Felder und Wiesen geworfen werden, sind hier gefährlich. Aufgerissene Mägen, Entzündungen, Abszesse und Herz-Kreislauf-Stillstand sind die Folge.

Kühe sterben an Metall- und Plastikstücken

Wie ein Bio-Landwirt der Zeitung berichtet, verendete vor zwei Monaten eine seiner 80 Kühe, weil kleingehäckselter Müll ins Futter geraten war. Das Leiden der Tiere sei groß. Sie würden Blut husten und sich die Lunge aus dem Leib brechen, so der Landwirt gegenüber der HNA. Im letzten Jahr starben vier seiner Kühe ebenfalls an Metall- und Plastikstücken, die durch Abmähen der Felder kleingehäckselt werden und so ins Futter gelangen.

Landwirte sortieren Abfall aus dem Futter

Auch auf der Weide fressen Kühe häufig Müll, wie zum Beispiel Kronkorken, mit. Zwar sortieren Landwirte sichtbaren Abfall aus dem Futter, doch ganz vermeiden lässt es sich nicht. Gerade auch wenn Flaschen und Dosen schon ins Gras eingewachsen sind, seien sie kaum zu entdecken.

Wenn die spitzen Fremdkörper erst im Magen sind, dauere es nicht lange, bis die Tiere verenden, so ein Tierarzt zur HNA.

Dosenteile: Keine Chance mehr für Kühe

Die einzige Hoffnung sei ein kleiner Magnet, der über das Maul der Kuh in den Magen eingeführt wird und so die Metallstücke anziehen soll. Haben sie aber schon innere Organe verletzt, kommt jede Hilfe zu spät. Wie der Tierarzt der Hessischen Niedersächsischen Allgemeinen erklärt, bestehe auch bei Dosenteilen keine Chance mehr, da diese nicht magnetisch sind.

Mit Material von Hessische Niedersächsische Allgemeine

Lampions: Teer- und Plastikteilchen im Futter

Auch Italiens Landwirte machen sich Sorgen. Guglielmo Garagnani, Regionalpräsident des Landwirtschaftsverbandes Confagricoltura in Bologna, warnte kürzlich erst vor den Überresten der immer beliebter werdenden Papierlaternen.

Man habe Teer- und Plastikteilchen im Futter gefunden, die erwiesenermaßen von solchen Lampions stammten. Agrarheute berichtete.

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