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Milchproduktion

Trotz Quotenerhöhung: Garantiemenge zu 99,4 Prozent ausgenutzt

von , am
14.09.2010

Bonn/Berlin - Nach der ersten Hochrechnung von ZMB und AMI nutzen die deutschen Milcherzeuger ihre Milchquoten deutlich stärker aus als im vergangenen Jahr.

Um kommenden Marktkrisen vorzubeugen, setzen Milchviehhalter auf Liquditätsplanung und Kostensenken. © Mühlhausen/landpixel

Obwohl auch im laufenden Milchwirtschaftsjahr die Milchquoten um ein Prozent erhöht wurden, haben die Milcherzeuger in den ersten drei Monaten bis Juli 2010 die nationale Garantiemenge zu 99,4 Prozent ausgenutzt.

März bis Juli: Landwirte liefern 1,6 Prozent mehr Milch

Von März bis Juli 2010 haben die Landwirte somit 1,6 Prozent mehr Milch angeliefert. Auch im August und in den ersten Septembertagen lagen die Milchanlieferungen über dem entsprechenden Vorjahreszeitraum, berichtet die AMI. Hält dieser Trend an, könnte es dieses Jahr möglicherweise eng werden und eine Superabgabe drohen.

Quote jetzt noch kaufbar

Unter Umständen kann es daher für starke Überlieferer sinnvoll sein, für einen Teil der überlieferten Menge Milchquote noch bei der kommenden Quotenbörse zu kaufen. Bis Ende September sind dazu Anträge bei der zuständigen Übertragungsstelle einzureichen. (dlz agrarmagazin)

Wann sich der Quotenkauf rechnet, lesen Sie in der aktuellen September-Ausgabe des dlz agrarmagazins. Wenn Sie noch kein Abonennt sind, können Sie hier ein kostenloses Schnupperabo anfordern.

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