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Haltung und Mast

Uneinheitliche Tendenz an den EU-Schlachtrindermärkten

von , am
10.02.2010

Brüssel - Die Notierungen für Schlachtrinder an den repräsentativen Märkten der Europäischen Union haben Ende Januar keine klare Tendenz gezeigt. Am stärksten stiegen die Preise in Finnland mit einem Plus von 3,6 Prozent.

© agrarfoto.com

Das Preisniveau für Jungbullen der Handelsklasse R3 erhöhte sich laut Angaben der EU-Kommission in der Woche zum 31. Januar 2010 im gewogenen Mittel gegenüber der Vorwoche um 1,97 Euro oder 0,6 Prozent auf 325,96 Euro je 100 Kilogramm Schlachtgewicht. In wichtigen Produktionsländern wie Frankreich, Italien und Deutschland tendierten die Notierungen seitwärts. In Dänemark und Österreich mussten die Rindermäster Abschläge von mehr als ein Prozent hinnehmen.

Schweden meldete sogar ein Minus von 3,3 Prozent. Am Markt für Schlachtkühe kam der leichte Aufschwung der Vorwochen zum Stillstand. Im Durchschnitt der EU-Mitgliedstaaten fiel der Preis für Kühe der Handelsklasse O3 um 1,68 Euro oder 0,8 Prozent auf 223,14 Euro pro 100 Kilogramm Schlachtgewicht. Ausschlaggebend war die Entwicklung in Frankreich, wo die Preise um 1,6 Prozent sanken. In ähnlicher Größenordnung gaben die Notierungen in Tschechien und Finnland sowie Litauen nach. Polen registrierte Abschläge von durchschnittlich 1,1 Prozent.

In Deutschland verringerte sich das Preisniveau für Kühe der Handelsklasse O3 um 0,7 Prozent. Andererseits meldete Italien ein Plus von 6,4 Prozent. In Slowenien und Ungarn kletterten die Notierungen für O3-Kühe um mehr als drei Prozent. Für Schlachtfärsen der Handelsklasse R3 wurden zuletzt im Schnitt der meldenden EU-Länder 310,64 Euro pro 100 Kilogramm Schlachtgewicht gezahlt, das waren 0,62 Euro oder 0,2 Prozent mehr als eine Woche zuvor. Dabei erhöhte sich das Preisniveau in Dänemark, Polen und Spanien um 0,7 Prozent bis 1,1 Prozent. Leichte Aufschläge wurden in Irland und Deutschland sowie Tschechien verbucht. Seitwärts tendierten die Notierungen in Österreich. (AgE)

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