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Haltung und Mast

Uneinheitliche Tendenz an den Schlachtrindermärkten

von , am
26.09.2011

Brüssel - An den repräsentativen Märkten der Europäischen Union haben die Notierungen für Schlachtrinder zur Monatsmitte keine klare Tendenz gezeigt.

Tiere der Handelsklasse O3: Kräftig in die Knie gingen die Preise in Deutschland mit einem Minus von 3,0 Prozent. © Hans-Christian Hein/pixelio
Das Preisniveau für Jungbullen der Handelsklasse R3 erhöhte sich laut Angaben der Europäischen Union in der Woche zum 18. September 2011 saisonal um 1,95 Euro oder 0,6 Prozent auf 353,20 Euro je 100 Kilogramm Schlachtgewicht. Ausschlaggebend war die Entwicklung in Großbritannien und Spanien, wo die Preise um 1,5 Prozent beziehungsweise 2,7 Prozent zulegten.
 
In Irland und Italien bewegten sich die Aufschläge etwa im Rahmen des EU-Mittels. Andererseits mussten die Rindermäster in Deutschland Preissenkungen von 1,1 Prozent hinnehmen. Ähnlich sah es in den Niederlanden und Tschechien aus.Weiterhin schwächelnd präsentierte sich zuletzt der Markt für Schlachtkühe.

Tiere der Handelsklasse O3: Kräftige Verluste gemeldet

Für Tiere der Handelsklasse O3 wurden in der Berichtswoche 278,56 Euro je 100 Kilogramm Schlachtgewicht gezahlt, das waren 2,38 Euro oder 0,8 Prozent weniger als eine Woche zuvor. Kräftig in die Knie gingen die Preise in Deutschland mit einem Minus von 3,0 Prozent. In Polen und Österreich fielen die Notierungen jeweils um rund 1,5 Prozent. Seitwärts tendierten die Preise für O3-Kühe in Großbritannien, Frankreich und Irland. Kräftige Aufschläge konnten andererseits auch in diesem Segment Spaniens Rinderhalter mit einem Plus von 2,5 Prozent verbuchen.

Schlachtfärsen: Preisaufschläge in Deutschland

EU-Marktpreise für Rinder (Woche vom 12. bis 18. September 2011).
Für Schlachtfärsen der Handelsklasse R3 wurden zuletzt im Schnitt der meldenden EU-Länder 353,32 Euro je 100 Kilogramm Schlachtgewicht gezahlt, das waren 2,64 Euro oder 0,8 Prozent mehr als eine Woche zuvor. Dabei kletterten die Preise in Großbritannien, Luxemburg, Italien und Spanien um 1,3 Prozent bis 1,8 Prozent. In Dänemark stiegen die Preise für R3-Färsen um 0,6 Prozent. Nur knapp behaupten konnten sich andererseits die Notierungen in Irland. Deutschland meldete ein Minus von 0,6 Prozent.
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