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Haltung und Mast

USA: Rinderbestand um zwei Prozent gesunken

von , am
08.02.2014

Washington - Der US-Rinderbestand ist 2013 auf den niedrigsten Stand seit Jahrzehnten geschrumpft. Insgesamt wurden 87,7 Mio. Rinder gehalten, 2 Prozent weniger als 2012, teile das USDA mit.

Der Rinderbestand in den USA ist auf dem niedrigsten Stand siet 63 Jahren. © hek
2013 war das sechste Jahr in Folge, in dem ein sinkender Bestand verzeichnet wurde. 2007 hatte sich die Tierzahl noch auf knapp 96,6 Mio. belaufen, doch Trockenheit, niedrige Rindfleisch- und extrem hohe Futterpreise hatten die Farmer dazu veranlasst, ihre Herden zu verkleinern. Allerdings hätten die Farmer aus der Kälberaufzucht einen größeren Anteil an Färsen zurückbehalten, was als Zeichen dafür gesehen wird, dass die Kälberzahlen bald wieder steigen könnten, nachdem sinkende Futterpreise und nachlassende Dürre in einigen Regionen die Situation für die Bauern wieder verbessert haben, berichtet Dow Jones News.
"Der USDA-Bericht lag innerhalb der Markterwartungen", kommentierte Jim Robb, Leiter der Industrievereinigung Livestock Marketing Information Center in Denver. "Gleichzeitig zeigt er deutlich, dass die Angebotsseite im Rindfleischkomplex eng bleiben wird." Allerdings sei die Remonte gegenüber dem Vorjahr auf 5,47 Mio. Färsen gestiegen, den höchsten Wert seit fünf Jahren. "Das deutet darauf hin, dass die Aushöhlung des Zuchttierbestandes weitgehend hinter uns liegt", so Robb. Die weitere Entwicklung hänge jetzt davon ab, wie viel es regne.

Video: Maisernte auf kalifornisch (Okt 2013)

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