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Haltung und Mast

USA/Rind: Produktion schrumpft, Preise auf Rekordkurs

von , am
16.01.2013

Die Rindfleischproduktion in den USA geht 2013 das vierte Jahr in Folge zurück. Davon geht das US-Landwirtschaftsministerium (USDA) in seiner aktuellen Marktprognose von Januar aus.

Sollte es ein Freihandelsabkommen mit den USA geben, rechnen die Forscher mit Importen von hochwertigem, marmoriertem Fleisch. © fisfra/Fotolia.com
Mit gut vier Prozent (%) könnte der Produktionsrückgang im kommenden Jahr sogar besonders kräftig ausfallen. Gleichzeitig hält der Export in etwa das Niveau des Vorjahres, während der Import weiter kräftig zunimmt.
 
Die Rinderpreise steigen trotz des bereits sehr hohen Niveaus auch 2013 weiter an und konnten insbesondere im vierten Quartal 2013 neue Rekordmarken erreichen. Der Verbrauch solle vor diesem Hintergrund nochmals deutlich um rund drei Prozent zurückgehen.

Produktion bricht ein

Für das Jahr 2013 erwarte das US-Landwirtschaftsministerium das vierte Jahr in Folge einen Rückgang der Rindfleischproduktion. Von 2012 bis 2013 soll die Erzeugung um gut vier Prozent auf 11,76 Millionen Tonnen (Mio. t) schrumpfen.
 
Auslöser für den besonders starken Abwärtstrend sind die hohen Futterkosten und die ebenfalls sehr schlechten Weidebedingungen (Trockenheit). Diese Angebotsverknappung hat sowohl für den Außenhandel als auch für die Binnenmarktpreise Konsequenzen.
 
Die Rinderpreise in den USA könnten nach den Prognosen des USDA im nächsten Jahr neue Rekordmarken erreichen, obwohl die Preise bereits 2012 sehr hoch waren. Gleichzeitig beeinflussen Angebotsverknappung und hohe Binnenmarktpreise den Außenhandel. Der Verbrauch wird wegen der hohen Binnenmarktpreise ebenfalls deutlich gedrosselt.
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