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Milchproduktion

VDMA: Hohe Servicequalität der Melk- und Kühltechnikhersteller

von , am
10.08.2013

Frankfurt/Main - Ein hohes Serviceniveau wird in der Melk- und Kühltechnik gelebt. Zu diesem Ergebnis kommt das diesjährige VDMA-Audit bei den führenden europäischen Herstellern.

Die DeLaval Fabrik im schwedischen Tumba kürzt die Produktionwoche aktuell um einen Tag. © DeLaval
Ein hohes Serviceniveau wird in der Melk- und Kühltechnik nicht nur großgeschrieben, sondern auch gelebt. Zu diesem Ergebnis kommt das diesjährige VDMA-Audit zur Qualität des Melk- und Kühlanlagenservices bei den führenden europäischen Herstellern. "Mit unserem zwischenzeitlich bestens etablierten ‚Qualitätssiegel Service - zertifiziert nach VDMA‘ konnten wir den Aus- und Weiterbildungsstandard von Servicetechnikern auf eine neue Stufe stellen. Dies zeigen die durchweg hervorragenden Resultate der Hersteller im Auditprozess 2013", sagte Norbert Alt, der den Bereich Melk-, Kühl- und Fütterungstechnik im VDMA verantwort.

Umfassende Qualifikation der Servicetechniker essentiell

Zwar zeige die Resonanz der Servicetechniker, dass die neue Ausbildung sehr fordernd sei, allerdings "bietet sie auch einen wirklichen Kompetenzgewinn im Sinne einer perfekten Servicequalität für den Milcherzeuger", so Alt weiter. Schließlich ist ein regelmäßiger Service bei Melk- und Kühlanlagen für die Milchqualität und eine tiergerechte, wirtschaftliche Produktion zwingend erforderlich, zumal nur ordnungsgemäß eingestellte und gewartete Anlagen kontinuierlich einsatzbereit sind und effizient funktionieren. Da neben der Anlagentechnik auch Fragen des Herdenmanagements, der Tiergesundheit sowie baulicher Gegebenheiten und gesetzlicher Bestimmungen eine wichtige Rolle spielen, muss der Servicetechniker sehr umfassend qualifiziert sein, um dem Milcherzeuger bei allen Fragen rund um das Melken kompetent zur Seite stehen zu können.

Aus- und Weiterbildungsstandard mit wissenschaftlicher Unterstützung entwickelt

Die im VDMA organisierten Hersteller von Melk-, Kühl- und Fütterungstechnik hatten sich deshalb bereiterklärt, ihre unternehmensinterne Aus- und Weiterbildung auf den Prüfstand zu stellen. Gemeinsam mit Vertretern aus Wissenschaft und Beratung wurde ein neuer Standard für die Aus- und Weiterbildung von Servicetechnikern entwickelt, der sowohl die Lerninhalte als auch die Prozesse für die Ausbildung vorgibt. Die an dieser freiwilligen Initiative beteiligten Hersteller müssen alle drei Jahre einem dreiköpfigen Auditoren-Team Rede und Antwort stehen, wie sie diesen Standard im Unternehmen und in Zusammenarbeit mit ihren Vertriebspartnern umsetzen. Sämtliche Angaben werden in einem Audit-Protokoll erfasst und von dem neutral besetzten Auditoren-Team bewertet.

Junglandwirtetag: Als Milcherzeuger fit für den Weltmarkt? (März 2013)

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