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Milchproduktion

Verbände stärken Futtermittelsicherheit

von , am
25.06.2013

Verbände aus der Agrar- und Milchwirtschaft einigten sich bei der Futtermittelrahmenvereinbarung auf eine Verstärkung des Kontroll- und Warnsystems.

2013 war für viele Milcherzeuger ein gutes Jahr: die Milchpreise stiegen, während Futtermittel billiger wurde. © hapo/landpixel
In der letzten Woche wurde die Überarbeitung der in 2001 geschaffenen Rahmenvereinbarung über den Einsatz von Futtermitteln in der Milcherzeugung abgeschlossen. Neben Anpassungen aufgrund veränderter rechtlicher Vorschriften wurden auch organisatorische Veränderungen vorgenommen. So wird es künftig an der Stelle regionaler Listen eine einheitliche Liste der Futtermittelhersteller, die Futtermittel für Milchkühe gemäß den Vorgaben der Vereinbarung produzieren, geben.
 
Weiterhin wurde das Kontroll- und Warnsystem  der im Milchbereich eingesetzten Futtermittel konkretisiert und ein enger Informationsaustausch zwischen der Futtermittel- und der Milchwirtschaft unter Mitwirkung der QM-Milch-Regionalstellen und der QS GmbH vereinbart. Dieser erleichtere ein rasches und gegenseitig abgestimmtes Handeln beispielsweise bei Überschreitung von Höchstwerten in Futtermitteln. Wie notwendig ein abgestimmtes Vorgehen für die Futtermittel- und damit auch für die Lebensmittelsicherheit ist, habe das diesjährige Aflatoxingeschehen gezeigt, erklärt der Deutsche Bauernverband.

Stichtag 1. Juli

Die neue "Futtermittel-Rahmenvereinbarung über den Einsatz von Futtermitteln in der Milcherzeugung" wurde vom Deutschen Bauernverband (DBV), dem Deutschen Raiffeisenverband (DRV), dem Milchindustrie-Verband (MIV), dem Deutschen Verband Tiernahrung (DVT), der QS Qualität und Sicherheit GmbH und dem QM-Milch e.V. unterzeichnet. Die Vereinbarung wird am 1. Juli 2013 in Kraft treten, teilt der DBV mit. Die Futtermittel-Rahmenvereinbarung stärke die Qualitätssicherung in der deutschen Milchwirtschaft. Davon profitieren die Landwirte, die Molkereien, der Handel und die Verbraucher, so der DBV
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