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Milchproduktion

Nicht vergessen: Anträge zur Milchquotenbörse stellen

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von , am
09.02.2012

Berlin - Die Frist zur Einreichung von Kauf- und Verkaufsgeboten für die nächste Milchquotenbörse endet am 1. März. Beim letzten Handelstermin stiegen der Preis und die gehandelte Menge.

Woher kommt sie? Wohin geht sie? Die Kommission ist der Herkunft der Milch auf der Spur. © Mühlhausen/landpixel
Bis zu diesem Termin müssen die vollständigen Anträge bei den zuständigen Übertragungsstellen vorliegen. Später eingereichte Unterlagen könnten nicht mehr berücksichtigt werden und führten dazu, dass der Antrag abgelehnt werden müsse.
 
Wie die Landwirtschaftskammer Rheinland-Pfalz außerdem erläuterte, erfolgt die Berechnung des Börsenpreises für die hiesigen Antragsteller über das Übertragungsgebiet West. Die Anträge müssten wie gewohnt bei der Übertragungsstelle in Bad Kreuznach eingereicht werden.

Antrag, Bürgschaft und Bescheinigung einreichen

Neben dem eigentlichen Antrag müsse ein Nachfrager noch eine Bürgschaft einreichen, erklärte die Kammer. Ein Anbieter benötige zusätzlich eine aktuelle Bescheinigung der Molkerei und eine Bescheinigung der jeweiligen Kreisverwaltung, im Saarland der Landwirtschaftskammer. Die Grundgebühr für alle Antragsteller beträgt der Landwirtschaftskammer Rheinland-Pfalz zufolge 70 Euro. Bei erfolgreichem Angebot beziehungsweise erfolgreicher Nachfrage werde zusätzlich eine Gebühr in Höhe von 50 Euro fällig.
 
Antragsformulare könnten unter anderem per E-mail an milchquotenuebertragungsstelle@lwk-rlp.de, bei den Kreisverwaltungen und den Molkereien angefordert oder auch unter der Internetseite www.lwk-rlp.de abgerufen werden.
 

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