Login
Niederlande

Vion investiert in Watten-Rindfleisch

Vion-Gebäude
© Creative Commons/Thomas Nugent
Thumbnail
Amelie Grabmeier , agrarheute
am
01.03.2018

Der internationale Fleischproduzent Vion investiert in die Produktion von Watten-Rindfleisch. Die Holding will eine nachhaltige und regionale Fleischerzeugung fördern.

Die Vion Food Group hat fast 20 Millionen Euro in einen neuen Rinderschlachthof in Leeuwarden in Holland investiert. Das Unternehmen will nachhaltige und regionale Fleischkonzepte wie Weide-, Watten- und Bio-Rindfleisch vorantreiben. „Wir streben eine weitere Verbesserung von kürzeren Produktionsketten für den Markt an und fokussieren dabei die Themen Transparenz und Lebensmittelsicherheit in bester Qualität“, verdeutlichte Bernd Stange, Chief Operating Officer Beef.

Am Fleischkonzept „Waddenrund“, also Wattenrind, nehmen 500 Landwirte teil. Die Tiere müssen mindestens 120 Tage im Jahr für sechs Stunden Weidegang erhalten. Die Höfe der teilnehmenden Landwirte dürfen maximal 25 Kilometer landeinwärts von der Küste entfernt liegen. Die kurze Entfernung zum Schlachtbetrieb soll die Einhaltung höchster Tierschutz-Standards gewährleisten.

Mehr Bio-Rindfleisch

Neben Waddenrund ist der Schlachtbetrieb in Leeuwarden auch auf die Schlachtung von Bio-Rindern spezialisiert. Vion will so die steigende Nachfrage nach biologisch erzeugtem Rindfleisch bedienen.

Die Produktion soll auf eine Kapazität von 2.500 Rindern pro Woche hochgefahren werden. „Wir stärken mit Leeuwarden nicht nur unsere Marktposition beim Rindfleisch in den Niederlanden, sondern bauen unsere Position als einer der führenden Rindfleischproduzenten in Europa weiter aus“, erklärte Stange.

Mit Material von Vion Holding N.V.

Städter halten Fleischrinder

Highland-Rinder auf der Weide
Der Osnabrücker Verein Weidelandschaften e.V. ermöglicht es Städtern unter anderem Hochland-Rinder zu züchten. © Weidelandschaften e.V.
Jan-Philip Kunath züchtet Highland-Rinder
Jan-Philip Kunath ist Mitbegründer des Vereins. Er züchtete zusammen mit anderen Städtern Highland-Rinder und versorgt zudem die anderen Tiere des Vereins. © Maren Diersing-Espenhorst/agrarheute
Hochland-Bulle auf der Winterweide.
Der Hochlandbulle steht mit der Mutterkuhherde auch im Winter auf der Weide. © Maren Diersing-Espenhorst/agrarheute
Zwei Hochland-Kälber auf der Weide.
Zu der Hochland-Herde gehören unter anderem auch diese zwei Jungtiere. © Maren Diersing-Espenhorst/agrarheute
Hochlandrinder wurden auf die Weide gebracht
Die Hochland-Rinder werden in den Sommermonaten auf von Kompensations- und Naturschutzflächen im Osnabrücker Stadtgebiet gehalten. © Weidelandschaften e.V.
Jan Philip Kunath mit Hochlandrindern.
Jan-Philip Kunath kontrolliert die Hochland-Herde und auch die Angusrinder. © Weidelandschaften e.V.
Angus-Rinder auf der Weide.
Von Mai bis November werden die Angus-Rinder extensiv auf Weiden gemästet. Jeweils zwei Tiere sind gemeinsam auf der Weide und werden von 14 Teilhabern gehalten und versorgt. Am Ende der Saison werden die Rinder geschlachtet und das Fleisch unter den 14 beteiligten Osnabrückern aufgeteilt. © Weidelandschaften e.V.
Schafe auf der Weide
Der Verein Weidelandschaften e.V. hält neben Rindern auch Schafe, Ziegen, Ponys und Hühner. © Maren Diersing-Espenhorst/agrarheute

Mehr Themen im agrarheute Magazin

Aktuelles Heft Mai 2018

Cover agrarheute Juni 2018
agrarheute Pflanze+Technik 2018
Auch interessant