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Niederlande

Vion investiert in Watten-Rindfleisch

Vion-Gebäude
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Amelie Grabmeier, agrarheute
am
01.03.2018

Der internationale Fleischproduzent Vion investiert in die Produktion von Watten-Rindfleisch. Die Holding will eine nachhaltige und regionale Fleischerzeugung fördern.

Die Vion Food Group hat fast 20 Millionen Euro in einen neuen Rinderschlachthof in Leeuwarden in Holland investiert. Das Unternehmen will nachhaltige und regionale Fleischkonzepte wie Weide-, Watten- und Bio-Rindfleisch vorantreiben. „Wir streben eine weitere Verbesserung von kürzeren Produktionsketten für den Markt an und fokussieren dabei die Themen Transparenz und Lebensmittelsicherheit in bester Qualität“, verdeutlichte Bernd Stange, Chief Operating Officer Beef.

Am Fleischkonzept „Waddenrund“, also Wattenrind, nehmen 500 Landwirte teil. Die Tiere müssen mindestens 120 Tage im Jahr für sechs Stunden Weidegang erhalten. Die Höfe der teilnehmenden Landwirte dürfen maximal 25 Kilometer landeinwärts von der Küste entfernt liegen. Die kurze Entfernung zum Schlachtbetrieb soll die Einhaltung höchster Tierschutz-Standards gewährleisten.

Mehr Bio-Rindfleisch

Neben Waddenrund ist der Schlachtbetrieb in Leeuwarden auch auf die Schlachtung von Bio-Rindern spezialisiert. Vion will so die steigende Nachfrage nach biologisch erzeugtem Rindfleisch bedienen.

Die Produktion soll auf eine Kapazität von 2.500 Rindern pro Woche hochgefahren werden. „Wir stärken mit Leeuwarden nicht nur unsere Marktposition beim Rindfleisch in den Niederlanden, sondern bauen unsere Position als einer der führenden Rindfleischproduzenten in Europa weiter aus“, erklärte Stange.

Mit Material von Vion Holding N.V.

Städter halten Fleischrinder

Highland-Rinder auf der Weide
Jan-Philip Kunath züchtet Highland-Rinder
Hochland-Bulle auf der Winterweide.
Zwei Hochland-Kälber auf der Weide.
Hochlandrinder wurden auf die Weide gebracht
Jan Philip Kunath mit Hochlandrindern.
Angus-Rinder auf der Weide.
Schafe auf der Weide

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