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Mit Vitamin A einer Milchallergie entgegenwirken

Milch-Glas-Kanne-Grün
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Jana Semenow , agrarheute
am
15.02.2018

Eine österreichische Studie fand heraus, dass eine ausreichende Versorgung der Kühe mit Vitamin A eine Milchallergie verhindern kann.

Eine echte Milchallergie kommt bei etwa drei bis fünf Prozent der Kinder in Europa, seltener bei Erwachsenen vor. Die allergische Reaktion soll jedoch durch das Zusammenspiel zweier Milchbestandteile verhindert werden können. Das Milch-Protein Bos-d-5, auch genannt beta-Lactoglobulin, kann sich mit dem Vitamin A Stoffwechselprodukt Retinsäure in der Milch verbinden. Dies führt dazu, dass das Immunsystem gegen das Eiweiß inaktiv ist. Hierfür müsse eine ausreichende Versorgung der Kühe mit dem Vitamin, etwa durch viel Grünfutter, gewährleistet werden.

Milchproteine und Allergien

Bei einer Allergie gegen Kuhmilch, bilden sich im Körper der betroffenen Personen spezielle Immunzellen, den sogenannten Th2-Lymphozyten. Diese produzieren Antikörper, die als körpereigene Abwehr gegen Milchproteine gerichtet sind. Zu dem wichtigsten dieser Milchallergene gehört das Eiweiß Bos-d-5 oder beta-Laktoglobulin. Die Eiweißfamilie besitzt molekulare Taschen, die kleine Moleküle, wie eben Retinsäure aufnehmen können, erklärt Erstautorin Dr. Karin Hufnagl.

Die Studie habe laut der Autoren gezeigt, dass das leere Milchprotein die Aktivierung von Th2-Lymphozysten unterstützt und damit eine allergische Reaktion auslöst. Ist jedoch ausreichend Retinsäure vorhanden, kann das Milchprotein dieses aufnehmen, wodurch die Immunzellen moderat reagieren, ohne eine allergische Reaktion auszulösen. Dadurch soll die Ausprägung einer Milchallergie bei Kleinkindern oder auch Erwachsenen verhindert werden können.

Kuhmilchallergie über Fütterung der Kühe entgegenwirken

Eine ausreichende Versorgung der Kühe mit Vitamin A, sehen die Forscher als Möglichkeit um der Allergie entgegenzuwirken. Jedoch sei fraglich, ob der in der Studie gezeigte positive Effekt von Vitamin A, auch durch Nahrungsmittelzusätze erwirkt werden könne. Daher sehen die Forscher die Vitamingabe über das Futter der Tiere als Maßnahme an. Dies könne durch eine vermehrte Gabe von Grünfutter erzielt werden. Jedoch müssten laut der Wissenschaftler entsprechende Folgestudien noch durchgeführt werden.

Mit Material von Veterinärmedizinische Universität Wien

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