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Verkehrschaos

Wasserbüffel-Halterin kritisiert Polizei

Wasserbüffel auf Autobahn
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Dagmar Deutsch, agrarheute
am
15.05.2018

Die Besitzerin der Wasserbüffel, die von Sonntag auf Montag den Verkehr auf der A3 lahm legten, kritisiert das Vorgehen der Polizei bei der Rettungsaktion.

Elke Quantz bemängelt das Vorgehen der Polizei in der Nacht von Sonntag auf Montag. Da sorgten ihre ausgebüxte Wasserbüffel für eine stundenlange Vollsperrung der A3.

Nachdem die Halterin etwa um 2 Uhr auf der Autobahn eingetroffen war, wollte sie ihren Fang-Wagen holen, um damit die fünf Wasserbüffel im Schritttempo von der Autobahn zu führen. Um drei Uhr hätte sie die Tiere so von der Autobahn runter gehabt, sagt sie. Die Polizei habe diesen Vorschlag jedoch abgelehnt. Stattdessen alarmierte die Polizei die Tierärztin des Kölner Zoos, die die Tiere schließlich betäubte. Für den Notfall habe sie sogar Jäger verständigt.

Platzverweis für Besitzerin

„Aus unserer Sicht war nicht zu erkennen, dass die Situation auf diese Weise gefahrfrei zu bewältigen gewesen wäre“, betont Polizeisprecher Christoph Schulte. Weil Elke Quantz einen Platzverweis erhielt, fand die Rettung ihrer Tiere ohne sie statt.

Mit Material von Kölner Stadt-Anzeiger

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