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Aus der Wirtschaft

Weihnachtsgeschäft kurbelt Bullenpreise an

© contrastwerkstatt/Fotolia
von , am
05.12.2014

Die Vorbereitungen auf das Weihnachtsgeschäft sorgen für Rekordschlachtungen bei den Bullen. Auch die Preise reagierten auf die Belebung der Nachfrage und zogen weiter an.

Die Kuhpreise sinken aufgrund erhöhter Schlachtzahlen. © contrastwerkstatt/Fotolia
Die Bullenpreise sind in der letzten Woche weiter gestiegen. Ein ähnliches Niveau hatten die Preise zuletzt im März. Gleichzeitig übertraf die Zahl der geschlachteten Bullen die Rekordschlachtung aus der Vorwoche nochmals um knapp 13 Prozent. Das ist mit Abstand die höchste Wochenschlachtung in diesem Jahr. Ursache für die Rekordschlachtung und den Preisanstieg ist die sehr kräftige Belebung der Nachfrage in Vorbereitung auf das Weihnachtgeschäft.
 

Bullenpreise steigen weiter

Im Bundesmittel wurde für Jungbullen der Handelsklasse R3 in der Woche bis 30. November ein Preis von 3,68 Euro je Tonne (Hkl. R3) gezahlt und damit nochmals zwei Cent mehr als in der Woche zuvor. Für Jungbullen der Handelsklasse O3 wurden 3,28 Euro je Kilogramm gezahlt und damit ebenfalls zwei Cent mehr als letzte Woche. Die Preise für U-3-Bullen gingen die Preise um zwei Cent auf 3,75 Euro je Kilogramm nach oben. Damit haben die Auszahlungspreise für Jungbullen die fünfte Woche hintereinander zugelegt.

Bullenschlachtung mit auf Rekordstand

Die Zahl der geschlachteten Jungbullen nahm nach den vorläufigen Daten der meldepflichtigen Schlachtbetriebe in der Abrechnungswoche bis 30. November nochmals um 13 Prozent auf 28.913 Tiere zu und übertraf damit auch deutlich die bisherige Rekordschlachtung aus der letzten Woche.
 
 
 
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