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Haltung und Mast

Westfälische Rinder verenden an pathogenem BVD-Virus

von , am
08.03.2013

Krefeld - In Nordrhein-Westfalen konnte in einigen Betrieben eine seltene und pathogene Variante des BVD-Virus (Bovine Virusdiarrhoe) nachgewiesen werden. Der Tiergesundheitsdienst mahnt zur Vorsicht.

© Mühlhausen/landpixel
Wie der Tiergesundheitsdienst der Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen jetzt mitteilte, wies das Veterinäramt Krefeld bei verendeten Rindern von sechs Betrieben aus den Landkreisen Viersen und Kleve das BVD-Virus nach. Bei einigen Betrieben handelt es sich um das seltenere und aggressivere BVD-Virus Typ II.
 
Bisher ist die Ursache der Verbreitung unklar. Die betroffenen Betriebe waren in der Vergangenheit nicht auffällig gewesen. Mögliche Ursache könnte eine Einschleppung durch den Zukauf infizierter Tiere oder Sperma sein.
 

Tiergesundheitsdienst rät zur Vorsicht

Der Tiergesundheitsdienst der Landwirtschaftskammer NRW rät Rinderhaltern zusammen mit dem Tierarzt die Gefährdung des Betriebes abzuklären und neben der Impfung auch geeignete Hygienemaßnahmen zu besprechen. Zudem sei der Zukauf von Tieren, Besuche von Tierschauen und Auktionen sowie Personenverkehr aktuell auf ein Minimum zu beschränken.
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