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Milchproduktion

Ziel: Sanierung soll weitergehen

von , am
14.09.2010

Wangen - Die Allgäuland-Käsereien haben einen neuen Aufsichtsrat. Am vergangenen Freitag wurde einstimmig Kuno Rumpel zum Vorsitzenden des Aufsichtsrats gewählt.

Der neue Allgäuland-Aufsichtsrat: Peter Müller, Kuno Rumpel (Vorsitz), Josef Nadler. © Werkbild

Der 46-Jährige ist seit zwei Jahren Vorsitzender des Aufsichtsrats des Milchwerks Donau-Alb eG in Riedlingen. Kuno Rumpel unterstützt den neuen Kurs der Allgäuland-Käsereien auf ganzer Linie. Er genieße auch bei den Milcherzeugern vollstes Vertrauen, teilt Allgäuland mit.

Neue Stellvertreter

Für breite Wirkung und frischen Wind in Baden-Württemberg und Bayern sollen ab sofort zusätzlich seine beiden Stellvertreter sorgen: Peter Müller, Vorsitzender des Vorstands der Allgäuland-Käsereien eG in Leutkirch-Adrazhofen, und Josef Nadler, Vorsitzender des Vorstands der Milchwerke Bad Wörishofen eG. Kuno Rumpel tritt die Nachfolge von Heinz Lipp an, der seit 1996 Aufsichtsratsvorsitzender bei Allgäuland war. Lipp wurde im August von den Mitgliedern der Bergbauern-Milch Sonthofen eG nicht mehr in den Vorstand gewählt.

Sanierung soll weitergehen

Klares Ziel des neuen Aufsichtsrats ist, die beiden Geschäftsführer Marcel Mohsmann und Paul E. Ritter dynamisch und engagiert zu unterstützen. Gemeinsam will man das Sanierungskonzept erfolgreich vorantreiben. Priorität hat dabei nach wie vor die weitere Steigerung der Wertschöpfung im Unternehmen durch innovative und ertragsstarke Produkte, um damit die Wettbewerbsfähigkeit der Allgäuland-Käsereien GmbH sicherzustellen. Parallel dazu will man das Vertrauen der Milcherzeuger auf eine neue, gesunde Basis stellen sowie die begonnenen Restrukturierungsmaßnahmen hartnäckig weiterverfolgen, um die Perspektiven für die Zukunft nachhaltig zu sichern. (dlz agrarmagazin)

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