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Haltung und Mast

Zuchtrinderexporte in Schwierigkeiten

von , am
25.08.2009

Wien - Die aktuellen Zahlen der Zuchtrinderexporte im ersten Halbjahr 2009 weisen mit 8.300 Tieren gegenüber dem Vergleichszeitraum 2008 ein Minus von 28 Prozent aus.

© mbfotos/Fotolia

Dies berichtete der Dachverband Rinderzucht Austria (ZAR) am gestrigen Montag in einer Aussendung.

Als Hauptverursacher gelten die Blauzungenkrankheit und der aktuell sehr niedrige Milchpreis, weshalb ZAR-Obmann Anton Wagner von Gesundheitsminister Alois Stöger fordert, ausreichend Bundesmittel "für die unbedingt notwendige Pflichtimpfung " bereitzustellen.

"Der erfolgreiche Kampf gegen die Blauzungenkrankheit ist nur mit einer bundesweit verpflichtenden Impfung zu tragbaren Kosten für die Betriebe zu gewinnen. Für 75.200 Höfe stellen die Rindererzeugung und die Milchproduktion die entscheidende Existenzgrundlage dar. Der Zuchtrinderexport trägt wesentlich zur Einkommenssicherung in der gesamten Rinderzucht bei und ist eine wichtige Motivation für eine zukunftsorientierte züchterische Arbeit in den Betrieben ", betont Wagner. (aiz)

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