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Ein- oder zweiphasig füttern? So liefern Trockensteher Leistung

Trockensteher
am Donnerstag, 03.11.2022 - 05:00

Wenn Kühe trocken stehen, dient das ihrer Gesundheit und der des ungeborenen Kalbes. Damit einher geht auch ein verändertes Futter. Doch wie füttert man Trockensteher am besten?

Trockensteher sollte man so füttern, dass sie nicht zu- oder abnehmen.

Die Zeit vor dem Kalben ist eine heikle Phase im Leben der Kuh. Kurz vorher muss sie viel Energie in den ungeborenen Nachwuchs stecken. Hier entscheidet sich, wie gesund und leistungsfähig die nächste Generation sein wird. Über 70 Prozent späterer Gesundheitsprobleme haben ihre Ursache in Fehlern, die der Landwirt in dieser Periode macht. Und nicht nur das: In dem Zeitraum entscheidet sich auch, wie gesund und leistungsfähig das Muttertier bleibt. Der richtigen Fütterung der Trockensteher kommt damit eine Schlüsselrolle zu.

Einphasig oder zweiphasig - das ist die Frage jeden Milchviehhalters

Grundsätzlich gibt es die Konzepte der einphasigen und der zweiphasigen Fütterung. Eigentlich ist die einphasige Fütterung seit Jahrzehnten übliche Praxis. Erst seit das Milchleistungsniveau vor 20 Jahren die 7.000 bis 8.000 kg Jahresleistung je Kuh erreichte, gibt es Empfehlungen, die Kühe etwa drei Wochen vor dem Kalben besonders zu versorgen.

So rät die Deutsche Landwirtschaftsgesellschaft zu einer zweiphasigen Fütterung, bei der ab drei Wochen vor dem Kalben die Ration auf eine andere Energiekonzentration umgestellt wird. Hintergrund ist die Anpassung der Pansenflora an die Rationen-Zusammensetzung in der Laktation.

Die folgende Übersicht gilt sowohl für die einphasige als auch für die zweiphasige Fütterung:

Worauf bei Rationen für trockenstehende Kühe zu achten ist

Tabelle Rationen-Fütterung Milchkühe

Wo die Herausforderungen liegen und wie sich Geld sparen lässt und wo, lesen Sie im Beitrag des Digitalmagazins.

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