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Tierwohl

Ripke zur Haltungskennzeichnung: BMEL-Papier ist Muster ohne Wert

Woher stammt das Fleisch vom Masthähnchen? Der neuste Entwurf zur staatlichen Tierhaltungskennezeichnung beantwortet diese Frage nur unzureichend, moniert der ZDG-Präsident Friedrich-Otto Ripke.
am Dienstag, 02.08.2022 - 13:16 (Jetzt kommentieren)

Der BMEL-Entwurf zur staatlichen Tierhaltungskennzeichnung sorgt für viel Kritik. Auf www.gefluegelnews.de finden Sie die ausführliche Meinung von Friedrich-Otto Ripke, Präsident des ZDG.

Wie agrarheute berichtet, sorgt der durchgesickerte Referenten-Entwurf des Bundeslandwirtschaftsministerums (BMEL) zum Tierhaltungskennzeichnungsgesetz für viel Kritik.

Auch Friedrich-Otto Ripke, Präsident des Zentralverbands der Deutschen Geflügelwirtschaft (ZDG) hält laut einer Pressemitteilung nichts von dem Entwurf und sagt: „Dieser Entwurf kann und darf in dieser Form nicht Gesetz werden!

Entwurf zur Tierhaltungsform lässt Außer-Haus-Verzehr und Gastronomie außen vor

Für ihn ist das Papier, das auf einem Vorschlag von Bundesminister Cem Özdemir basiert, bislang ein Muster ohne Wert. Sein Vorschlag sieht für Fleischverpackungen ein verpflichtendes Kennzeichen vor, dass Verbrauchern Auskunft darüber geben soll, wie ein Tier in Deutschland gehalten wurde.

Ripke moniert, dass sich das Papier weitestgehend auf den Vermarktungsweg Handel beschränkt und den gesamten Bereich des Außer-Haus-Verzehrs beziehungsweise der Gastronomie außen vorlässt. Außerdem seien weiterverarbeitete Fleischerzeugnisse in den Regelungsbereich nicht mit aufgenommen worden.

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