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Niedersachsen

Rodewalder Wofsrudel: Vermutlich ausgewachsenes Rind gerissen

Wolf im Wald
am Freitag, 18.10.2019 - 10:29 (Jetzt kommentieren)

Ein Landwirt hatte auf seiner Weide das gerissene Rind entdeckt und den zuständigen Wolfsberater informiert.

Weidetierhalter im Landkreis Nienburg sind in Sorge. Am Mittwochabend (16.10.19) meldete ein Tierhalter im niedersächsischen Sonnenborstel ein totes Rind auf seiner Weide. Der Tierkadaver deutete auf einen Wildtierriss hin. Der zuständige Wolfsberater war noch am selben Abend vor Ort und hat zur weiteren Untersuchung DNA-Proben entnommen", bestätigte Gunars Reichenbachs, Pressesprecher des Niedersächsischen Ministeriums für Umwelt, Energie, Bauen und Klimaschutz gegenüber agrarheute.

Beim dem Tierkadaver soll es sich um ein etwa 600 kg schweres Rind gehandelt haben. Knapp zwölf Tiere standen insgesamt auf der Weide. Ob es sich wirklich um einen Wolfsriss handelt, kann erst sicher mit den Ergebnissen der DNA-Proben geklärt werden. Im Fokus steht das Rodewalder Rudel im Landkreis Nienburg.

Tierhalter sind in Aufruhr

Die Meldung über das gerissene Rind hat auch in den sozialen Medien für Aufruhr gesorgt. Um ein vernünftiges und erträgliches Miteinander zu gewährleisten müssen dem Wolfsrudel seine Grenzen deutlich und unmissverständlich aufgezeigt werden", heißt es in einem Kommentar.

Mit Material von Niedersächsisches Ministerium für Umwelt, Energie, Bauen und Klimaschutz, Facebook

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