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Sabotage

Röring-Fall: War die Tat politisch motiviert?

Tierrechtler Demo
am Donnerstag, 17.01.2019 - 10:00 (Jetzt kommentieren)

Bei der Untersuchung des Vorfalls im Schweinestall von Johannes Röring hat sich nun der Staatsschutz des Bundeskriminalamt eingeschaltet.

Die Polizei Borken und das Bundeskriminalamt ermitteln derzeit in alle Richtungen, um den Täter der Sabotage im Schweinestall des CDU-Abgeordneten Johannes Röring zu fassen. „Ein Bekennerschreiben liegt uns nicht vor“, sagte Polizeisprecherin Angela Lüttmann am Mittwoch gegenüber der dpa. Da ein politischer Hintergrund nicht ausgeschlossen werden könne, habe der Staatsschutz des Polizeipräsidiums Münster die Ermittlungen an sich gezogen.

Der polizeiliche Staatsschutz des BKA untersucht politisch motivierte Straftaten gegen Leib, Leben oder Freiheit eines Mitglieds der Verfassungsorgane des Bundes. Johannes Röring ist CDU-Bundestagsabgeordneter und Präsident des Westfälisch-Lippischen Landwirtschaftsverbandes.

Täter drangen gewaltsam ein

Dass es sich um einen Defekt der Belüftungsanlage handelt, ist unwahrscheinlich, da beide Anlagen erst im letzten Monat von einer Fachfirma überprüft worden, teilte Röring mit. Nach ersten Erkenntnissen, so die Polizei, hatten sich Unbekannte im Zeitraum von Sonntag, 18 Uhr und Montag, 8.50 Uhr gewaltsam Zutritt zu einem zum Stall gehörenden Technikraum verschafft und dort eine Stromversorgung abgeschaltet. Die 900 Mastschweine erstickten qualvoll.

Hinweise erbittet die Kripo unter der Rufnummer 02561-9260.

Mit Material von dpa

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