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Geflügel

Russland: Angst vor Vogelgrippe aus China

von , am
07.05.2013

Moskau - In Russland wird der Ernstfall geübt. Die Behörde für Tier- und Pflanzengesundheit warnt vor der Vogelgrippe aus China, und rät die Schutzmaßnahmen in Geflügelmastanlagen zu überprüfen.

Die russische Behörde für Tier- und Pflanzengesundheit warnt vor der Einschleppung der Vogelgrippe aus China. © Yanterric/Fotolia
Der Föderale Aufsichtsdienst für Tier- und Pflanzengesundheit Russlands hat erneut vor der Einschleppung des Vogelgrippe-Virus H7N9 aus China gewarnt. Neben den Übungen für den Ernstfall empfahl die Behörde daher den Regierungen und Veterinärdiensten mehrerer fernöstlicher und sibirischer Regionen des Landes, Schutzmaßnahmen in den Geflügelmastanlagen zu überprüfen und Aufklärungsarbeit unter den privaten Haltern zu verstärken.
 

Infizierung von Zugvögeln unvermeidbar

In China sei es bereits zum Tod von Menschen an H7N9 und einer massiven Verbreitung des Virus in den Geflügelbeständen gekommen, heißt es in einem vergangener Woche veröffentlichten Appell des stellvertretenden Leiters des Aufsichtsdienstes, Nikolai Wlassow. Angesichts der Besonderheiten der chinesischen Geflügelkleinproduktion sei die Infizierung von Wildgeflügel und darunter auch von Zugvögeln nun unvermeidbar.

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