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Geflügel

Russland muss weniger Geflügelfleisch importieren

von , am
21.02.2012

Moskau - Russland will in diesem Jahr zwölf Prozent weniger Geflügelfleisch importieren. Für 2012 sind etwas mehr als 400.000 Tonnen geplant gegenüber 473.000 Tonnen im Vorjahr.

Künftig müssen Landwirte im Rahmen der Herkunftskennzeichnung Angaben über die Herkunft und Aufzucht der Tiere machen. © Elenathewise/fotolia.de
Das hat der Exekutivdirektor der Nationalen Fleischassoziation Russlands, Sergej Juschin, vor Journalisten in Moskau erklärt. Juschin verwies in dem Zusammenhang einerseits auf einen anhaltenden Zuwachs der nationalen Produktion dieser Fleischsorte, andererseits aber auf eine schwächere Steigerung der Binnennachfrage im Vergleich zu Schweinefleisch.
 
Nach Angaben des Föderalen Statistischen Dienstes Russlands belief sich die landesweite Erzeugung von Geflügelfleisch im Januar 2012 auf rund 341.600 Tonnen Lebendgewicht und lag damit um 14,9 Prozent höher als im Vergleichsmonat des Vorjahres.
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