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Tierseuche

Sachsen-Anhalt: Vogelgrippe in Bestand mit 33.000 Legehennen

Legehennen braun
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Redaktion agrarheute, agrarheute
am
05.01.2017

Das Friedrich-Loeffler-Institut hat einen Verdachtsfall auf Vogelgrippe H5N8 im Salzlandkreis in Sachsen-Anhalt bestätigt. Betroffen ist ein Bestand mit 33.000 Legenhennen.

Bei dem vom Friedrich-Loeffler Institut bestätigten Fall handelt es sich um den Nachweis des hochpathogenen Erregers H5N8 bei mehreren tot aufgefundenen Tieren einer Nutztierhaltung mit 33.000 Legehennen in Brumby. "Das ist einer der schlimmsten Tierseuchenfälle in Sachsen-Anhalt seit Jahren" sagt Umwelt- und Landwirtschaftsministerin Prof. Dr. Claudia Dalbert "und es ist außerdem der mittlerweile vierte Fall von Geflügelpest in einer Nutztierhaltung".

Die Ministerin weist nochmals nachdrücklich auf die Einhaltung von Biosicherheitsmaßnahmen hin.

Geflügelpestverordnung greift

Der Landkreis Salzlandkreis hat Maßnahmen ergriffen, um die in diesem Fall greifenden Vorschriften der Geflügelpestverordnung zügig umzusetzen. Dazu zählt auch die Tötung und unschädliche Beseitigung der Tiere des betroffenen Bestandes. Die Tötung des Seuchenbestandes hat begonnen.

Über das Wochenende werden außerdem Umgebungsuntersuchungen in den Restriktionszonen laufen. Rund um den Fundort ist ein Sperrbezirk mit einem Radius von 3 km und ein Beobachtungsgebiet mit einem Radius von 10 km eingerichtet worden.

Landesweite Stallpflicht gilt

"Es war und ist richtig die landesweite Stallpflicht aufrecht zu erhalten" erläutert Ministerin Dalbert weiter. "Auch wenn wir wissen, dass diese Haltung von Geflügel alles andere als ideal ist, so dient sie doch dem Schutz der Tiere."

Aktuell gibt es ein aktives Seuchengeschehen. Seit Jahresbeginn waren sechs neue Verdachtsfälle bei Wildvögeln festgestellt worden. Ebenfalls bestätigt hat das Friedrich-Loeffler-Institut einen Geflügelpestverdacht im Tierpark Köthen im Landkreis Anhalt-Bitterfeld. Hier war am Montag ein toter Trauerschwan entdeckt worden.

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