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Geflügel

Salmonellen-Ausbruch: Bayerischer Betrieb unter Verdacht

von , am
21.05.2015

Aiterhofen - Letztes Jahr starben bei einem Salmonellen-Ausbruch zwei Menschen. Weitere Hunderte erkrankten. Nun gibt es Hinweise auf den Verursacher. Es scheint ein niederbayerischer Betrieb zu sein.

Ein Betrieb in Niederbayern könnte für den Salmonellen-Ausbruch vom letzten Jahr verantwortlich sein. © nc/agrarheute.com
Der folgreiche Salmonellen-Ausbruch in mehreren europäischen Ländern bei dem zwei Menschen ums Leben kamen und hunderte erkrankten, könnte von einem Eierproduzenten in Niederbayern verursacht sein. Ins Visier der Staatsanwaltschaft Regensburg geriet nun der Geflügelbetrieb Bayern-Ei in Aiterhofen, nachdem die Süddeutsche Zeitung und der Bayerische Rundfunk den Fall rekonstruierten. Derzeit ermittelt die Staatsanwaltschaft.

Bayern-Ei steht unter Verdacht

Die Staatsanwaltschaft Regensburg nahm vor kurzem Ermittlungen gegen Bayern-Ei aus Aiterhofen auf. Wie der Oberstaatsanwalt Theo Ziegler heute sagte, werde geprüft, ob dieser Geflügel-Betrieb gefährliche Lebensmittel in den Verkehr brachte. 
 
Er bestätigte die entsprechenden Berichte des Bayerischen Rundfunks und der Süddeutschen Zeitung. Werde sich der Verdacht erhärten, würden die Ermittlungen auf fahrlässige Tötung ausgeweitet, so Ziegler weiter. Bayern-Ei äußerte sich zu dem Fall bisher nicht.
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