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Salmonellen im Futter: BBV unterstützt betroffene Landwirte

Sojaschrot verladen
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Josef Koch, agrarheute
am
05.01.2018

Etliche süddeutsche Rinder- und Schweinehalter wurden mit salmonellenbelastetem Futter beliefert. Der Bayerische Bauernverband bietet Landwirten konkrete Unterstützung an.

Um eine schnelle, klare, einheitliche und praxisorientierte Vorgehensweise abzustimmen, fand auf Initiative des Bayerischen Bauernverbandes (BBV) am 3. Januar 2018 im Bayerischen Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz eine Besprechung unter Beteiligung des Bayerischen Staatsministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten, der Regierung von Oberbayern, des Futtermittelverbandes und des Bayerischen Bauernverbandes statt.

Arbeitsgruppen erarbeiten konkrete Hilfestellungen für Landwirte

Bauernpräsident Walter Heidl setzte sich dabei massiv für eine einheitliche Vorgehensweise der Behörden auf bayerischer und Bundesebene ein. Die betroffenen Landwirte brauchen dringend behördliche Handlungsanweisungen. Im Ergebnis des Treffens wurden zwei Arbeitsgruppen gebildet, die zeitnah konkrete Hilfestellungen für landwirtschaftliche Betriebe erarbeiten sollen. Das Umweltministerium machte zudem deutlich, dass die potenzielle Salmonellenbelastung des Sojaschrotes keine andere Beurteilung der landwirtschaftlichen Erzeugnisse (Eier, Fleisch, Milch) veranlasst.

BBV erwartet Maßnahmen von Futtermittelherstellern

Nun erwartet der Bayerische Bauernverband, dass seitens der Futtermittelhersteller und des Futtermittelhandels gemeinsam mit den zuständigen Behörden schnellstens geeignete Maßnahmen auf den Weg gebracht werden, um eine Verunsicherung der Verbraucher und Landwirte zu vermeiden.

BBV bietet konkrete Hilfen an

Der Bayerische Bauernverband empfiehlt den betroffenen Betrieben zur späteren Geltendmachung von Ansprüchen dringend, Dokumentationen über Futtermittelmenge, Preise, eventuell bereits getätigte Verfütterungen, Deckungskäufe etc. vorzunehmen.

Der Bayerische Bauernverband kümmert sich um den Schadenersatz für alle Schäden und Folgeschäden auf den landwirtschaftlichen Betrieben. Hierzu bittet der BBV die betroffenen Bauernfamilien, mit ihrer Geschäftsstelle Kontakt aufzunehmen. Eine anwaltliche Vertretung wird darüber hinaus empfohlen. Die Landvokat Rechtsanwalt GmbH steht laut BBV für eine rechtliche Vertretung zur Verfügung.

Mit Material von BBV
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