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Geflügel

Salmonellen-Verdacht: Bayern-Ei ruft Eier zurück

von , am
31.07.2015

Erneut macht das Unternehmen Bayern-Ei Negativ-Schlagzeilen. Wegen Salmonellen-Verdachts musste der bayerische Betrieb jetzt Eier zurückgerufen. Gegen das Unternehmen wird bereits ermittelt.

Die Eier aus dem Betrieb Aiterhofen könnten mit Salmonellen kontaminiert sein. © Mühlhausen/landpixel
"Aus Gründen des vorbeugenden Verbraucherschutzes" habe Bayern-Ei Eier zurückgerufen, teilte das Unternehmen am Donnerstag mit. Auf einer am 21. Juli entnommenen amtlichen Probe in dem Betrieb in Aiterhofen sind Salmonellen auf der Eischale festgestellt worden. Es handelt sich um Eier mit der Kennzeichnung 3-DE-0920431, verpackt in der Packstelle DE-092134, gekennzeichnet mit den Mindesthaltbarkeitsdaten 18.08. bis 23.08.2015.
 
Die betroffenen Eier seien ausschließlich an gewerbliche Abnehmer in Bayern geliefert worden, hieß es. Die weiteren Vertriebswege seien nicht bekannt.

Ermittlungen gegen Bayern-Ei

Gegen den Betrieb in Aiterhofen ermittelt die Staatsanwaltschaft Regensburg bereits, weil das Unternehmen für einen Salmonellen-Ausbruch im Sommer 2014 mit zwei Toten und Hunderten Erkrankten verantwortlich gewesen sein könnte.

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