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Aus der Wirtschaft

2012: Gute Aussichten für die EU-Fleischwirtschaft

von , am
03.01.2012

Utrecht - Die Fleischwirtschaft in der Europäischen Union startet mit relativ guten Aussichten in das neue Jahr 2012.

© Mühlhausen/landpixel
Allerdings gehen nach einem Bericht der Rabobank von den Futterpreisen, der globalen Konjunktur, den Exportmärkten und den Wechselkursen Stabilitätsrisiken aus. Daher wird vor allem die Angebotsdisziplin über eine Verbesserung der Margen entscheiden.
 
Nach Darstellung der Rabobank liegt eine Reihe schwieriger Jahre mit hohen Futterkosten hinter der EU-Fleischindustrie. Für 2012 sagen die Experten jedoch stabile bis leicht fallende Getreide- und Ölsaatenpreise voraus. Nach fünf verlustreichen Jahren dürften die Schweinemäster daher im neuen Jahr wieder schwarze Zahlen schreiben.

Knappes Angebot bei Schlachtschweinen

Das kleinere Angebot beginnt, den Markt zu entlasten. Die Rabobank rechnet mit einem Rückgang der EU-Schweinefleischerzeugung um 3,6 Prozent auf 21,3 Millionen Tonnen. Der Verbrauch in der EU soll um ein Prozent zurückgehen. Auch die Exporte werden wahrscheinlich kleiner ausfallen. Aufgrund von Überkapazitäten soll sich der Wettbewerb der Schlachtunternehmen um schlachtreife Tiere verschärfen. Die Preise für Schlachtschweine stabilisieren sich daher voraussichtlich auf dem gegenwärtigen, vergleichsweise hohen Niveau.
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